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Finanzvorsorge-Studie: So denkt und handelt Österreich bei privater Pensionsvorsorge

Eine private Pensionsvorsorge wandelt sich mehr und mehr vom Luxusprodukt zur Notwendigkeit für die finanzielle Unabhängigkeit im Alter. Mangelnde Finanzkompetenz, Teuerung und ein unbeständiges Zinsumfeld erschweren es jedoch, die wachsende Pensionslücke auszugleichen.

Person sitzt an einem Tisch und nutzt einen Taschenrechner. Auf dem Tisch liegen Unterlagen, daneben stehen eine Tasse und ein Laptop.

Welche Einstellungen, Meinungen und Barrieren gibt es in Österreich zum Thema private Pensionsvorsorge? Gibt es ein Bewusstsein für die eigene finanzielle Zukunft und wie wird konkret vorgesorgt? Diese und weitere Fragen sind die Basis für die jährliche UNIQA Finanzvorsorge-Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Reppublika Research & Analytics durchgeführt wird. 

Studie 2026: Warum viele ihre Pension nicht kennen, aber vorsorgen wollen

  • 70 Prozent interessieren sich für Möglichkeiten der Pensionsvorsorge, doch nur etwa 1 von 6 hat die eigene Pension bereits berechnet oder berechnen lassen.
  • Finanzwissen macht einen Unterschied: Personen mit höherem Finanzwissen verfügen deutlich häufiger über finanzielle Reserven (65 Prozent gegenüber 40 Prozent).
  • Trotz Künstlicher Intelligenz setzen 7 von 10 Personen bei wichtigen Vorsorgeentscheidungen zusätzlich auf persönliche Beratung.

Die Ergebnisse 2026 im Detail: Wie gut kennen die Österreicher:innen ihre spätere Pensionsaussicht wirklich?

Viele fragen sich, ob die staatliche Pension später ausreichen wird, wissen aber nicht, wie hoch ihre eigene Pension voraussichtlich ausfallen wird.

Studie 2025: Österreicher:innen denken bei Vorsorge an Gesundheit und Finanzen

  • 6 von 10 Befragten denken bei Vorsorge sowohl an Gesundheit als auch an Finanzen.
  • Zeitmangel, fehlendes Wissen oder finanzielle Hürden hindern Menschen allerdings daran, sich mit gesundheitlicher Vorsorge zu beschäftigen.
  • Zwei Drittel der Befragten möchten zum Privatarzt gehen, doch nur etwa ein Sechstel kann sich Gesundheitsangebote aktuell uneingeschränkt leisten.
  • 43 Prozent machen sich häufig Gedanken über ihre finanzielle Situation. Das Wissen über Vorsorgemöglichkeiten ist aber weiter ausbaufähig.

Die Ergebnisse 2025 im Detail:
Was Vorsorge mit Finanzen und Gesundheit zu tun hat

Vorsorge als Lebenshaltung: Finanzwissen schafft Sicherheit – auch für die Gesundheit

Studie 2024:
Wann die Österreicher:innen (finanziell) erwachsen sind

  • Die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen fühlt sich erwachsen, wenn sie finanziell eigenständig oder aus dem Elternhaus ausgezogen ist
  • Für „finanziell erwachsen“ halten die Österreicher:innen, wer sich das Leben ohne Zuschüsse der Familie finanzieren kann
  • Positive Entwicklung: Mehr Menschen kümmern sich um eigene finanzielle Vorsorge

Die Ergebnisse 2024 im Detail:
Wann die Österreicher:innen (finanziell) erwachsen sind

Traum von schuldenfreiem Leben und Geld für die Familie statt Luxusartikeln

Studie 2023: Know-how wird vererbt, Erspartes auch?

  • Finanzielle Vorsorge bleibt wichtig, aber immer weniger Menschen treffen konkrete Maßnahmen.
  • Finanz-Know-how wird vererbt: das Vertrauen in Partner:innen und Eltern ist am größten. Gleichzeitig ist über alle Generationen hinweg ein großes Wissensdefizit bei Finanz- und Veranlagungsthemen zu beobachten
  • Gemeinsamer Wunsch eint Generationen: schon als Kind bzw. in der Jugend mehr Grundwissen über Finanzthemen vermittelt bekommen zu haben.

Die Ergebnisse 2023 im Detail:
Know-how wird vererbt, Erspartes auch?

Wissensdefizit bei Finanzthemen, aber Finanz-Know-how wird weiterhin vererbt

Studie 2022: Junge Österreicher:innen kümmern sich in unsicheren Zeiten mehr um Finanzvorsorge

  • Die Hälfte der jungen Österreicher:innen beschäftigt sich mehr mit finanzieller Vorsorge als noch vor zwei Jahren. Hauptgründe dafür sind die Inflation, die Pandemie und der Krieg in der Ukraine.
  • Das Vertrauen in Pensionsquellen hat abgenommen, junge Menschen blicken dennoch positiver in die finanzielle Zukunft.
  • Junge Österreicher:innen investieren grün: Knapp die Hälfte würde bei ihrer finanziellen Vorsorge auf nachhaltige Investments setzen. Vier von zehn junge Menschen würde dabei sogar Einbußen bei Ertrag oder Sicherheit in Kauf nehmen.

Die Ergebnisse 2022 im Detail:
Private Pensionsvorsorge in unsicheren Zeiten

Die Österreicher:innen beschäftigen sich mehr mit ihren Finanzen als vor zwei Jahren.

Studie 2021: Weibliche Pensionsfalle und nachhaltige Veranlagung bei Jungen

Die Pensionsfalle ist weiblich, Finanzwissen schafft Unabhängigkeit

  • Nur jede vierte Frau in Österreich beschäftigt sich intensiv mit ihrer privaten Pensionsvorsorge. Etwa jede fünfte Frau (22%) beschäftigt sich maximal einmal im Jahr mit ihren Finanzen.
  • Frauen sehen ihren Partner als Finanzberater Nr.1, Männer das Internet
  • Jede dritte Frau ist aktuell auf das Einkommen ihres Partners angewiesen! 58 Prozent der Frauen in Teilzeit erwarten finanzielle Nachteile gegenüber dem Partner in der Pension.

Nachhaltige Finanzvorsorge – so denken Österreichs Junge darüber

  • Finanzielle Vorsorge ist für Österreicher:innen zwischen 16 und 29 Jahren kein Tabu-Thema. Mehr als jede:r Dritte möchte “grün” investieren.
  • Auf die staatliche Pension allein vertrauen lediglich zwei Prozent der jungen Österreicher:innen.
  • Etwa 40 Prozent haben ein hohes Interesse an Finanz- und Veranlagungsthemen, doch nur 13 Prozent wissen über Höhe und Kondition ihrer zu erwartenden Pension Bescheid.

Die Ergebnisse 2021 im Detail:

Die Pensionsfalle ist weiblich

Trotz wachsender Pensionslücke beschäftigen sich wenige Frauen mit ihren Finanzen.

Nachhaltige Finanzvorsorge kein Tabu-Thema

Finanzielle Vorsorge ist für junge Österreicher:innen kein Tabu-Thema.

UNIQA Group - Pressekontakt

Untere Donaustraße 21
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E-Mail: presse@uniqa.at
Web: uniqagroup.com

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