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Finanzielle Unabhängigkeit im Alter: Warum ein gesunder Umgang mit Geld entlastet

Viele Menschen in Österreich beschäftigen sich immer noch zu wenig mit ihrer finanziellen Zukunft. Die aktuelle UNIQA Finanzvorsorge-Studie zeigt dabei ein deutliches Bild: Der Wunsch nach Sicherheit und Unabhängigkeit im Alter ist groß, gleichzeitig empfinden viele das Thema als komplex und schwer greifbar.

03.06.2026 | COPE | 4 Min. Lesezeit

Frau sitzt am Schreibtisch und sortiert Rechnungen

Wenn Geldgedanken belasten – und wie sie zur Ressource werden

Der Druck, den viele beim Thema Finanzen verspüren, kann durch fehlende Orientierung und das Gefühl, keinen klaren Zugang zum eigenen Geld zu haben entstehen. Die aktuelle UNIQA Finanzvorsorge-Studie 2025 zeigt: Finanzielle Vorsorge wird von rund drei Viertel der Befragten als wichtig erachtet, doch gleichzeitig empfinden viele das Thema als komplex, überfordernd oder etwas, das »noch Zeit hat«.

Zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und dem Gefühl, von der Komplexität des Themas überfordert zu sein, entsteht ein Spannungsfeld. Die UNIQA Mitarbeiterin Astrid Valek aus dem Bereich Group Brand & Communication beschreibt es so: „Zu viele Optionen führen immer wieder dazu, dass viele am Ende gar nichts unternehmen. Auch emotionale Faktoren wie Unsicherheit und die Angst, Fehler zu machen, darf man nicht unterschätzen.“

Das Ergebnis: Gedanken kreisen, ohne dass konkrete Schritte folgen. Doch genau diese Gedanken können auch produktiv genutzt werden. Der Wendepunkt liegt darin, Wissen aufzubauen und Entscheidungen bewusst zu treffen. „Je mehr ich mich mit Finanzthemen beschäftigt habe, desto weniger überwältigend war es“, erzählt Astrid Valek weiter.

Wie finanzielle Unabhängigkeit im Alter aussehen kann

Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet meist nicht Reichtum, sie bedeutet Stabilität. Die UNIQA Studie zeigt deutlich, dass der er wichtigste Motivationsfaktor der Wunsch ist, im Alter finanziell unabhängig zu bleiben. Dicht gefolgt von dem Bedürfnis, Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben zu haben und finanzielle Sicherheit auch im Krankheitsfall zu gewährleisten. Auch Birgit Wastl, Leiterin Exklusivvertrieb bei UNIQA, betont die Bedeutung von Sicherheit und Planung: „Eine stabile Basis, gedeckte Fixkosten und ausreichend Rücklagen für unerwartete Ausgaben geben mir das Gefühl, gut vorbereitet zu sein.“

Es muss also nicht um Perfektion gehen, entscheidend ist vielmehr, frühzeitig einen klaren Überblick zu gewinnen und Verantwortung für die eigene finanzielle Zukunft zu übernehmen.

Gesunde Finanzroutine statt Dauerstress

Ein bewusster Umgang mit Geld entsteht durch kleine, wiederkehrende Routinen. Gerade weil viele Menschen das Thema als komplex wahrnehmen, sind einfache Strukturen entscheidend.

Bewährt haben sich vor allem:

  • Regelmäßiger Überblick über Einnahmen, Ausgaben und Rücklagen
  • Automatisiertes Sparen, das Entscheidungen vereinfacht
  • Langfristige Planung, etwa durch Einblick ins Pensionskonto
  • Offene Gespräche, auch im privaten Umfeld

„Automatisiertes Sparen hat Druck genommen: Das Geld wird zu Monatsbeginn abgebucht, sodass ich gar nicht erst in Versuchung komme, es anderweitig auszugeben“, beschreibt Astrid Valek ihren Zugang. Auch der Austausch mit anderen kann entlasten: „Strategien, Zweifel und Erfahrungen zu teilen, schafft Vertrauen in die eigenen Entscheidungen“, betont Valek.

Realistische Ziele setzen – ohne mentalen Druck

Ein häufiger Fehler in der Finanzplanung liegt in zu hohen Erwartungen an sich selbst. Wer versucht, sofort alles „richtig“ zu machen, setzt sich schnell unter Druck und das kann dazu führen, dass man das Thema ganz vermeidet. Die Finanzvorsorge-Studie zeigt zudem, dass viele Menschen davon ausgehen, zu wenig Geld für Vorsorge zu haben oder schlicht nicht wissen, wo sie beginnen sollen. Dabei liegt die Lösung oft in einem realistischen, alltagstauglichen Zugang. „Ich setze meine Ziele in Relation zu meinem Einkommen und achte darauf, dass Sparen meine Lebensqualität nicht einschränkt“, erklärt Astrid Valek.

Auch Birgit Wastl plädiert: „Lieber kleine Schritte als alles auf einmal angehen, dadurch baut man Sicherheit auf und bleibt langfristig motiviert.“ Auf diese Weise wird aus einem potenziell belastenden Thema ein Prozess, der sich in den Alltag integrieren lässt und somit nachhaltig wirkt.

Warum Beratung Sicherheit schafft

Viele Menschen unterschätzen, wie entlastend professionelle Unterstützung sein kann. Gerade weil finanzielle Vorsorge komplex wirkt und oft mit Unsicherheiten verbunden ist, kann ein externer Blick helfen, Struktur in ein Thema zu bringen, das sonst schnell überwältigend erscheint. „Kontakt zu Expertinnen und Experten gibt Sicherheit und Vertrauen. Wichtig ist mir eine verständliche Kommunikation und dass auf meine persönliche Situation eingegangen wird“, beschreibt Birgit Wastl ihre Erwartungen.

Beratung übersetzt abstraktes Wissen in konkrete Handlungsschritte. Statt sich also durch eine Vielzahl an Möglichkeiten kämpfen zu müssen, entsteht ein klarer Rahmen, der Orientierung gibt und Entscheidungen erleichtert.

Klarheit statt Kopfkino

Der wichtigste Schritt in Richtung finanzieller Unabhängigkeit liegt nicht im perfekten Plan, sondern darin, überhaupt anzufangen und sich bewusst mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen. Eine regelmäßige, reflektierte Auseinandersetzung schafft Übersicht, stärkt das Selbstvertrauen und kann Zukunftsängste spürbar reduzieren. Wer sich aktiv damit befasst, trifft fundiertere Entscheidungen. Oder, wie es Astrid Valek formuliert: „Die Beschäftigung mit meinen Finanzen hat Klarheit geschaffen und mein Wohlbefinden spürbar verbessert.“

Mit den richtigen Routinen, Unterstützung und passenden Lösungen wird aus einem belastenden Thema eine echte Ressource. Für mehr Sicherheit, Freiheit und Lebensqualität im Alter.

Zur Person

Birgit Wastl ist Leiterin Exklusivvertrieb bei UNIQA, wo Finanzvorsorge einen strategisch zentralen Stellenwert einnimmt. Gemeinsam mit dem UNIQA‑Vertriebsteam ist es ihr ein Anliegen, Kundinnen bestmöglich, verständlich und nachhaltig bei ihrer finanziellen Vorsorge zu unterstützen.

Zur Person

Astrid Valek, MAS, MBA ist Group Communications Managerin bei UNIQA sowie Vorstandsmitglied im Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ). Ein besonderes Herzensanliegen von ihr ist die Sensibilisierung von Frauen zum Thema Altersvorsorge und Altersarmut. Dazu hält sie regelmäßig Vorträge.

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