5 Mythen rund ums Reisen im Check, die teuer werden können
Wer sich auf den Urlaub freut, denkt im Vorhinein an die Packliste, die Wettervorhersage und die schönen Erlebnisse, die bevorstehen – aber kaum daran, was alles schiefgehen könnte. Jung, gesund, mit Kreditkarte und E-Card im Gepäck: Was soll schon passieren? Hoffentlich nichts – aber wenn doch, dann kracht es oft ordentlich. Wir prüfen die fünf größten Mythen und Irrtümer, die im Urlaub teuer werden können.
06.07.2026 · Nina Hierzenberger · 4 Min. Lesezeit

Mythos 1: Das deckt meine Kreditkarte
Viele Urlauber:innen fühlen sich sicher, wenn sie mit Kreditkarte ins Ausland fahren – immerhin bieten die meisten Kreditkartenanbieter tatsächlich ein Reiseschutz-Paket an. Der Haken: Meist ist nur gedeckt, was auch wirklich mit der Kreditkarte gebucht wurde, und im Kleingedruckten gibt es oft unzählige Ausnahmen. In vielen Fällen gibt es keine Stornoversicherung, keinen Rücktransport und auch das Gepäck ist oft nicht versichert.
Hier lohnt es sich besonders, noch einmal genau nachzulesen und im Zweifelsfall zusätzlich eine Reiseversicherung abzuschließen.
Mythos 2: Mir passiert eh nichts
Das stimmt zum Glück meistens – und wir drücken die Daumen, dass das auch weiterhin so bleibt! Trotzdem sollte man im Hinterkopf behalten, wie teuer es werden kann, wenn doch einmal etwas passiert. Ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus kann im Ausland schnell mehrere tausend Euro kosten und ein medizinisch notwendiger Rücktransport nach Österreich sogar noch deutlich mehr.
Zum Vergleich: Eine Auslandskrankenversicherung kostet oft weniger als das Abendessen am ersten Urlaubstag.
Mythos 3: Storno kann ich noch kurz vor dem Abflug abschließen
Das Wetter an der Urlaubsdestination für nächste Woche sieht nicht gut aus, es gab Streit mit der Urlaubsbegleitung oder die geopolitische Lage sieht plötzlich brenzlig aus? Wer jetzt einfach noch schnell eine Stornoversicherung abschließen will, um auf der sicheren Seite zu sein, erliegt leider einem teuren Irrtum: Eine Reisestorno-Versicherung muss mindestens 28 Tage vor der Reise abgeschlossen werden – und wer spontaner bucht, muss sie direkt beim Buchen abschließen. Zudem gelten ausschließlich die in der Bedingung angeführten Anlässe als ausreichende Gründe für einen Stornoschutz.
Bei UNIQA gibt es die Möglichkeit, eine Reisestorno-Versicherung „solo“, also nicht zwingend in Kombination mit einer ganzen Reiseversicherung, abzuschließen.
Mythos 4: Gepäck? Deckt sowieso meine Haushaltsversicherung
Zwar kommen manche Haushaltsversicherungen im Rahmen einer sogenannten Außenversicherung tatsächlich für Gepäck auf, jedoch häufig nur sehr eingeschränkt – mit hohem Selbstbehalt oder nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen. So kann es beispielsweise sein, dass bei „einfachem“ Diebstahl oder Verlust ohne Fremdverschulden kein Versicherungsschutz besteht.
Wer auf Nummer sicher gehen will: Bei UNIQA gibt es Reisegepäck-Versicherung und Transportschutz.
Mythos 5: Ich gehe Bungee-Jumping, bin ja sowieso versichert!
Wann, wenn nicht im Urlaub, sollte man mal etwas ganz Neues erleben? Voll verständlich! Allerdings sind Extremsportarten wie Bungee-Jumping, Fallschirmspringen oder Canyoning in Standard-Reiseversicherungen ausgeschlossen. Das wird oft im Kleingedruckten übersehen, und wenn dann etwas passiert, können die Bergungskosten sehr hoch sein. Wer im Urlaub von der Abenteuerlust gepackt wird, sollte sich deshalb vorher gut informieren, welche Aktivitäten wirklich mitversichert sind – und wo die Grenzen liegen.
Reiseversicherung am besten direkt beim Buchen erledigen – und dann wirklich sorgenfrei den Urlaub genießen
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