Hypoxietherapie
Bei der Hypoxietherapie atmet die behandelte Person über eine Maske oder ein Atemsystem zeitweise Luft mit reduziertem Sauerstoffgehalt ein.
Definition
Die Hypoxietherapie ist ein Verfahren, bei dem zeitweise Atemluft mit reduziertem Sauerstoffgehalt eingeatmet wird. Ziel ist es, Anpassungsprozesse des Körpers an Sauerstoffmangel anzuregen und dadurch die körperliche Belastbarkeit sowie bestimmte Stoffwechsel- und Regulationsprozesse zu beeinflussen.
Technik und Ablauf
Bei der Hypoxietherapie atmet die behandelte Person über eine Maske oder ein Atemsystem zeitweise Luft mit reduziertem Sauerstoffgehalt ein. Die Dauer der Intervalle sowie die Sauerstoffkonzentration variieren je nach Methode und Gerät.
Dadurch sollen Anpassungsprozesse des Körpers angeregt werden. Unter anderem soll die Therapie die Sauerstoffversorgung des Gewebes unterstützen sowie das Herz-Kreislauf-System und den Zellstoffwechsel positiv beeinflussen.
Eine Behandlung dauert meist zwischen 30 und 60 Minuten. Häufig werden mehrere Sitzungen pro Woche über einen Zeitraum von einigen Wochen durchgeführt.
Informationen zu Anwender:innen
Die Hypoxietherapie wird in Österreich von Ärzt:innen angeboten.
Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Für diese Methode besteht kein tariflicher Versicherungsschutz.