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 Druckkammerbehandlung

Die Behandlung dauert je nach Schwere des Tauchunfalls mehrere Stunden. 

Druckkammerbehandlung

Definition

Die Druckkammerbehandlung ist eine medizinische Behandlung bei schweren Tauchunfällen. Ein Tauchunfall entsteht nicht nur durch Luftmangel unter Wasser. Auch der Druckwechsel beim Ab- oder Auftauchen kann gefährlich werden. Wenn sich nach dem Auftauchen Gasblasen im Blut oder Gewebe bilden, kann es zu Schmerzen, neurologischen Beschwerden oder Durchblutungsstörungen kommen. In schweren Fällen ist eine Behandlung in der Druckkammer notwendig.

Technik und Ablauf

Nach einem Tauchunfall erfolgt zunächst die Erstversorgung, meist mit Sauerstoffgabe und raschem Transport in ein geeignetes Krankenhaus oder Druckkammerzentrum.

In der Druckkammer wird der Druck nach einem festgelegten Behandlungsplan kontrolliert erhöht. Die Patientin oder der Patient atmet dabei medizinischen Sauerstoff, meist über eine Maske oder ein Atemsystem. Nach Abschluss der Behandlungsphase wird der Druck schrittweise wieder auf normalen Umgebungsdruck abgesenkt.

Die Behandlung dauert je nach Schwere des Tauchunfalls mehrere Stunden. In vielen Fällen reicht eine Sitzung aus; bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden können weitere Druckkammerbehandlungen erforderlich sein. Während der Druckänderungen können Patient:innen ein Druckgefühl in den Ohren oder Nebenhöhlen spüren, ähnlich wie beim Fliegen.

Informationen zu Anwender:innen

Die Druckkammerbehandlung wird von darauf spezialisierten Ärzt:innen durchgeführt.

Gut zu wissen

Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch eine:n niedergelassene:n Arzt:Ärztin erfolgt.


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