PRP-Therapie
Bei der PRP-Therapie wird eigenes, plättchenreiches Plasma gezielt in geschädigte oder schmerzende Bereiche injiziert, um die natürlichen Heilungsprozesse zu unterstützen.
16.09.2026 · medUNIQA · 1 Min. Lesezeit

Definition
Die PRP-Therapie (plättchenreiches Plasma) ist ein medizinisches Verfahren, bei dem aus dem eigenen Blut ein konzentrierter Anteil an Blutplättchen gewonnen wird. Dieser wird anschließend gezielt in schmerzende oder geschädigte Bereiche, zum Beispiel in Gelenke, Sehnen oder Muskeln, injiziert. Ziel ist es, Heilungsprozesse im Körper zu unterstützen.
Technik und Ablauf
Zu Beginn einer Behandlung wird Blut aus einer Vene (meist in der Armbeuge) entnommen. Das Blut wird anschließend in einem speziellen Verfahren aufbereitet, meist mithilfe einer Zentrifuge. Dabei wird das Blut in seine Bestandteile getrennt, um Plasma mit einer erhöhten Konzentration an Blutplättchen zu gewinnen.
Je nach System erfolgt die Behandlung in einem geschlossenen System, zum Beispiel mit sogenannten Doppelspritzen-Systemen. Dabei bleiben die Entnahme und die Verarbeitung des Blutes sowie das Verabreichen des Plasmas innerhalb desselben Systems. So soll eine einfache und sichere Behandlung gewährleistet werden.
Das plättchenreiche Plasma wird gezielt in den Bereich injiziert, der behandelt werden soll. Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant und dauert nur kurze Zeit. Je nach Beschwerdebild kann sie ein- oder mehrmals durchgeführt werden.
Informationen zu Anwender:innen
Eigenbluttherapien werden von Ärzt:innen durchgeführt.
Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch eine:n niedergelassene:n Arzt:Ärztin erfolgt.
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