Moxa-Therapie
Moxa ist eine Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin, bei der Akupunkturpunkte durch glimmendes Beifußkraut erwärmt werden.
12.10.2026 · medUNIQA · 1 Min. Lesezeit

Definition
Die Moxa-Therapie (Moxibustion) ist eine Wärmeanwendung aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei werden bestimmte Akupunkturpunkte mithilfe von glimmendem Beifußkraut erwärmt.
Technik und Ablauf
Bei der Behandlung werden Akupunkturpunkte gezielt gewärmt. Die Wärme entsteht durch Abbrennen von Moxakraut. Moxakraut besteht aus getrockneten Beifußblättern und wird in Form von kleinen Kegeln, Hütchen, Zigarren oder als Moxawolle angeboten.
Häufig wird eine etwa 20 cm lange, mit Beifußkraut gefüllte „Zigarre“ an einem Ende anzündet und die glühende Spitze dicht über den Akupunkturpunkt gehalten, mehrmals entfernt und wieder angenähert. Die Anwendung ist schmerzlos und wird als angenehm warm empfunden. Sie dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten und wird je nach Zielsetzung mehrmals wiederholt.
Informationen zu Anwender:innen
Moxibustion wird von Ärzt:innen zu therapeutischen Zwecken durchgeführt.
Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch eine:n niedergelassene:n Arzt:Ärztin erfolgt und der versicherte Tarif Komplementärmedizin vorsieht.
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