Lichttherapie
Bei einer Lichttherapie kommen Tageslichtlampen zum Einsatz, die eine Stärke von bis zu 10.000 Lux erreichen.
30.9.2026 · medUNIQA · 1 Min. Lesezeit

Definition
Die Lichttherapie ist ein Verfahren, bei dem helles künstliches Licht eingesetzt wird, um beispielsweise saisonal abhängige Depressionen („Winterdepression“) zu behandeln. Dabei kommen spezielle Lichttherapiegeräte zum Einsatz, die dem Tageslicht ähneln.
Technik und Ablauf
Für die Behandlung werden Tageslichtlampen („Lichtduschen“) verwendet, die eine Lichtstärke von bis zu 10'000 Lux erreichen. Moderne Geräte arbeiten mit UV-armem oder UV-freiem Licht.
Während der Behandlung sitzt die behandelte Person in einem Abstand von etwa einer halben bis zwei Stunden vor dem Lichttherapiegerät. Währenddessen kann die Person zum Beispiel lesen oder sich anderweitig beschäftigen. Wichtig ist, dass die Augen geöffnet bleiben, ohne direkt in die Lichtquelle zu schauen.
Informationen zu Anwender:innen
Lichttherapie wird vor allem in Kliniken eingesetzt und von Fachärzt:innen verordnet.
Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch niedergelassene Ärzt:innen oder Psychotherapeut:innen/Klinische Psycholog:innen erfolgt.
Was Sie noch interessieren könnte

Gesundheitswissen von A bis Z

Krank am Wochenende
