Klettertherapie
Klettern fördert motorische Fähigkeiten, die Koordination, aber auch das Selbstbewusstsein und die geistigen Fähigkeiten eines Menschen.
30.9.2026 · medUNIQA · 1 Min. Lesezeit

Definition
Klettern fördert motorische Fähigkeiten, die Koordination, aber auch das Selbstbewusstsein und die geistigen Fähigkeiten eines Menschen. Das macht sich die Klettertherapie zunutze. Klettertherapie kann im Rahmen der Physiotherapie, der Ergotherapie und der Psychotherapie bei Patient:innen aller Altersstufen eingesetzt werden.
Technik und Ablauf
Die Übungen erfolgen an therapeutischen Kletterwänden oder in Kletterhallen unter therapeutischer Anleitung. Dabei stehen nicht sportliche Leistung oder Schwierigkeit im Vordergrund, sondern gezielte Bewegungsabläufe, Koordination, Körperwahrnehmung und Problemlösungsstrategien. Je nach Zielsetzung kommen unterschiedliche Sicherungsformen und Klettertechniken zum Einsatz.
Informationen zu Anwender:innen
Je nach Erkrankung sind unterschiedliche Berufsgruppen zuständig. Die Anwender:innen sind Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen und Psychotherapeut:innen.
Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch niedergelassene Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen oder Psychotherapeut:innen/Klinische Psycholog:innen erfolgt.
Was Sie noch interessieren könnte

Gesundheitswissen von A bis Z

Krank am Wochenende
