Low-Level-Lasertherapie (LLLT)
Bei der LLLT wird Laserlicht mit einer geringen Intensität eingesetzt.
30.9.2026 · medUNIQA · 1 Min. Lesezeit

Definition
Bei der Low-Level-Lasertherapie (LLLT) wird Laserlicht mit einer geringen Intensität eingesetzt. Die Methode ist auch unter der Bezeichnung Kaltlasertherapie, Softlasertherapie oder Photobiomodulation bekannt. Niedrigenergielaser werden unter anderem in der Schmerztherapie, zur Unterstützung der Wundheilung und bei entzündlichen Beschwerden eingesetzt.
Technik und Ablauf
Laserlicht weist eine bestimmte Wellenlänge und unterscheidet sich von normalem Licht dadurch, dass die Lichtstrahlen weitgehend parallel verlaufen. Die Leistung eines Lasergeräts wird in Watt beziehungsweise Milliwatt angegeben. Hochleistungslaser mit mehreren Watt kommen beispielsweise in der Chirurgie zum Einsatz.
Low-Level-Laser arbeiten mit deutlich geringerer Leistung, meist im Bereich von etwa 5 bis 500 Milliwatt. Sie erzeugen normalerweise keine relevanten Gewebeverletzungen, können jedoch die Augen schädigen. Deshalb werden bei einer Anwendung Schutzbrillen getragen.
Die Größe der Geräte hängt vom Einsatzbereich ab. Handlasergeräte werden direkt über die zu behandelnde Stelle gehalten. Flächenlaser dienen der Behandlung größerer Hautflächen oder Körperbereiche.
Informationen zu Anwender:innen
Low-Level-Lasertherapie wird von Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen, Medizinischen Masseur:innen und Heilmasseur:innen zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Humanenergetiker:innen und gewerbliche Masseur:innen wenden Softlaser ebenfalls an. Bei diesen Tätigkeiten handelt es sich jedoch um gewerbliche Dienstleistungen, nicht um Heilbehandlungen.
Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch niedergelassene Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen, Heilmasseur:innen oder medizinische Masseur:innen erfolgt.
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