Galileo-Therapie
Bei der Galileo-Therapie wird eine Vibrationsplatte eingesetzt, auf der der:die Patient:in steht, liegt, kniet oder sitzt.
16.9.2026 · medUNIQA · 1 Min. Lesezeit

Definition
Die Galileo-Therapie ist eine Bewegungstherapie, bei der sich die Patient:innen auf einer speziellen Vibrationsplatte befinden. Ziel der Behandlung ist es, Muskelkraft, Gleichgewicht, Koordination und Körperkontrolle zu verbessern.
Technik und Ablauf
Eine Behandlungseinheit dauert meist nur wenige Minuten und wird oft gemeinsam mit physiotherapeutischen Maßnahmen durchgeführt. Die Anwendung erfolgt je nach Ziel im Stehen, Sitzen, Knien oder Liegen.
Zu Beginn wird die Intensität und Geschwindigkeit der Bewegungen am Gerät individuell eingestellt. Die Platte bewegt sich von einer Seite zur anderen und erzeugt dabei eine rhythmische Wippbewegung. Diese Bewegung löst reflexartige Muskelbewegungen aus und regt so die Muskeln an. Währenddessen führen die Patient:innen einfache Übungen durch oder halten bestimmte Positionen.
Die Therapie eignet sich auch für Menschen, die ihre Muskeln nur eingeschränkt oder gar nicht bewusst bewegen können, zum Beispiel bei neurologischen Erkrankungen oder bei eingeschränkter Mobilität.
Informationen zu Anwender:innen
Die Methode wird von Ärzt:innen, Physiotherapeut:innenen und Ergotherapeut:innen durchgeführt.
Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch niedergelassene Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen oder Ergotherapeut:innen erfolgt und der versicherte Tarif Komplementärmedizin vorsieht.
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