Dekompressionstherapie
Bei der Dekompressionstherapie wird mittels spezieller Geräte ein sanfter Zug auf die Wirbelsäule ausgeübt.
16.9.2026 · medUNIQA · 1 Min. Lesezeit

Definition
Die Dekompressionstherapie ist eine Behandlungsmethode, bei der spezielle Geräte eingesetzt werden, um den Druck auf die Bandscheiben zu verringern. Dadurch sollen Nerven und Gewebe im Bereich der Wirbelsäule entlastet und Beschwerden gelindert werden.
Technik und Ablauf
Zu Beginn werden die Beschwerden abgeklärt und die Behandlung individuell festgelegt. Für die Therapie liegt die Patientin oder der Patient auf einer speziellen Liege. Während der Behandlung bewegt sich ein Teil der Liege und übt einen sanften, wiederkehrenden Zug auf die Wirbelsäule aus.
Dieser Zug wird in bestimmten Abständen aufgebaut und wieder reduziert. Die Stärke und Dauer werden an die persönliche Situation angepasst.
Eine Behandlung dauert in der Regel 20 bis 45 Minuten und wird meist mehrmals durchgeführt.
Informationen zu Anwender:innen
Die Methode wird von Physiotherapeut:innen und Ärzt:innen angeboten.
Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch niedergelassene Ärzt:innen oder Physiotherapeut:innen erfolgt.
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