Klima schützen: Was jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann

Der Klimawandel ist ein globales Thema, aber auch als Privatperson können Sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wie könnte der aussehen? Hier ein paar Tipps.

Junges Paar beim Urban Gardening
© Adobe Stock | Maskot

Es gibt zahlreiche kleine Schrauben, an denen Sie drehen können, um zum Klimaschutz beizutragen. Im Endeffekt zielen sie alle darauf ab, die CO2-Emissionen zu verringern.

Gut zu wissen

Wenn Sie aufhören, Plastiksackerl zu verwenden, hat das einen positiven Effekt auf Ihre Klimabilanz – aber nur, wenn Sie die Papier- oder Stocksackerl oft genug verwenden. Die umweltfreundlichen Alternativen sind in der Produktion nämlich aufwändiger als Plastiksackerl!

Klima schützen mit weniger Autofahrten und Flügen

Der Klassiker beim Umweltschutz ist es, weniger oft mit dem eigenen Auto zu fahren: Gerade in großen Städten wie Wien ist das Öffi-Netz dicht und Angebote wie Carsharing und Ridesharing haben längst Einzug gehalten. Natürlich auch eine Alternative: das Fahrrad.

Flüge fallen noch mehr ins Gewicht: Wenn Sie einen Transatlantikflug gegen eine kürzere Reise ersetzen können, tun Sie bereits enorm viel für Ihre Umweltbilanz.

Kurze Flüge können Sie mit Zugfahrten ersetzen. Ein Flug von Wien nach Budapest verursacht zwar deutlich weniger CO2-Emissionen als die Strecke Wien - New York, aber dafür wird die erste Route deutlich öfter beflogen und lässt sich gleichzeitig relativ einfach anders bestreiten.

Auf den Energieverbrauch schauen

Bei der Produktion von Strom entsteht CO2. Wenn Sie Ihren Stromverbrauch reduzieren, leisten Sie einen Beitrag zum Klimaschutz und sparen – quasi nebenbei – Stromkosten. Ein einfacher Weg ist es, Elektrogeräte nie auf Standby zu schalten, sondern immer komplett herunterzufahren. Eine Steckerleiste hilft, viele Geräte gleichzeitig auszuschalten.

Die Glühbirne in der Abstellkammer ist da schon gehangen, als Robbie Williams noch cool war? Tipp: Tauschen Sie sie doch mit LED- oder Energiesparlampen aus – sie verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen. 

Auch einfach umsetzbar: Waschen Sie Ihre Wäsche erst, wenn die Waschmaschine voll ist. Dadurch reduzieren Sie die Nutzungszyklen und somit Energieverbrauch und Verschleißgeschwindigkeit. 

In der kalten Jahreszeit können Sie außerdem beim Heizen sparen:

  • Kurz Stoßlüften statt Fenster lange zu kippen.
  • Jalousien und Vorhänge in der Nacht am besten runterlassen bzw. schließen – So verringern Sie Wärmeverlust über die Fenster.
  • Vielleicht haben Sie außerdem noch Einsparpotenzial bei der Temperatur? Die optimale Schlafzimmertemperatur beispielsweise liegt bei 18 Grad.
  • Gute Dämmung und Fensterisolierung.


Gut zu wissen

CO2 entsteht auch bei der Produktion von Waren. Das heißt: Am besten nur kaufen, was Sie auch tatsächlich brauchen. Profi-Tipp: Vor dem Einkaufen essen, nicht danach! ;)


Last, not least: Gemüse statt Fleisch

Schlechte Nachricht für Fleischliebhaber: Eine vegetarische Ernährung ist eine der effektivsten Möglichkeiten, als Privatperson zum Klimaschutz beizutragen. Die gute Nachricht: weniger Fleisch hilft auch.

Klimaschutz im Alltag
  • Weniger Auto fahren, auf Öffis und Fahrrad setzen.
  • Lange Flüge vermeiden, kurze Flüge durch Zugfahrten ersetzen.
  • Elektrogeräte immer komplett ausschalten und so wenig wie möglich verwenden.
  • Geräte durch effizientere Varianten ersetzen, z.B. Glühbirnen durch LED-Lampen.
  • Weniger Heizen und Wärmeverlust durch Jalousien und geschlossene Vorhänge verringern.
  • Stoßlüften statt Fenster kippen.
  • Essen nicht verschwenden.
  • Waschmaschine, Spülmaschine und Co. sparsam nutzen.
  • Weniger Fleisch essen.

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