Shōnishin

Shōnishin ist eine Behandlungsmethode aus Japan.

Shōnishin
©Tyler Olson - SimpleFoto

Definition

Shōnishin wird auch japanische Kinderakupunktur genannt. Die Methode ist nicht invasiv, das heißt, es werden keine Akupunkturnadeln in die Haut gestochen. Daher ist sie für Kinder, aber auch für Erwachsene geeignet, die keine klassische Akupunktur möchten.

Technik und Ablauf

Statt Akupunkturnadeln werden spezielle Shōnishin-Instrumente zum Streichen, Drücken, Reiben und Klopfen eingesetzt. Mit diesen Instrumenten behandelt der Arzt bestimmte Körperareale, Reflexzonen und Meridiane. Meridiane sind der traditionellen japanischen Medizin zufolge Leitbahnen für die Lebensenergie. Durch die Behandlung wird der Fluss dieser Lebensenergie in Ordnung gebracht. Das soll sich bei einer Vielzahl von Problemen positiv auswirken, beispielsweise bei Schreibabys oder Hyperaktivität von Kindern.
Anders als bei der klassischen Akupunktur sticht der Arzt keine Nadeln in die Haut. Die Behandlung wird daher wie eine sanfte Massage oder Streichung empfunden. Die Behandlungen sind eher kurz und dauern durchschnittlich 15 Minuten. Sie werden ein- bis zweimal wöchentlich und je nach Bedarf insgesamt meist drei- bis sechsmal durchgeführt.

Informationen zu Anwendern

Shōnishin wird zu therapeutischen Zwecken von Ärzten durchgeführt.

Gut zu wissen

Hinweis für UNIQA-Kunden mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch einen niedergelassenen Arzt erfolgt und der versicherte Tarif Komplementärmedizin vorsieht.


In Kooperation mit AGEM

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