Zum Hauptinhalt

Radiästhesie

Dahinter steht die Idee, dass bislang nicht messbare Strahlen existieren, die der Mensch mit einem Hilfsgerät wie einer Wünschelrute auffinden kann.

7.1.2020 · medUNIQA · 1 Min. Lesezeit

Radiaesthesie

Definition

Der Begriff Radiästhesie kommt vom Lateinischen radius (Stab, Speiche, Strahl) bzw. radiare (Strahlen aussenden) und dem Griechischen aisthetikos (wahrnehmend, fühlend). Demnach bedeutet der Begriff soviel wie Strahlenfühligkeit. Dahinter steht die Idee, dass bislang nicht messbare Strahlen existieren, die der Mensch über seinen Körper mit einem Hilfsgerät wie einer Wünschelrute auffinden kann. Da mit diesen Strahlen unter anderem Gesundheitsgefahren verbunden werden, versucht man, sie zu vermeiden oder unschädlich zu machen.

Technik und Ablauf

Üblicherweise verwendet ein:e Radiästhet:in ein Hilfsmittel wie zum Beispiel eine Wünschelrute, einen Tensor oder ein Pendel, um beispielsweise ein Haus zu untersuchen. Dieser Vorgang wird Mutung genannt. Er:Sie hält dabei zum Beispiel eine Rute aus Holz oder Plastik mit beiden Händen und geht durch einen Raum. Dort wo er:sie eine Störung durch Erdstrahlen, eine Wasserader oder ähnliches entdeckt, bewegt sich die Rute auf- oder abwärts. Wird ein Pendel verwendet, so dreht sich dieses im Kreis oder in verschiedene Richtungen. Was diese Bewegungen bedeuten, wurde im Vorfeld festgelegt.
Nun kann es sein, dass das Gefundene mit dem Leiden einer Person, die sich oft an der Stelle aufhält, verbunden wird. Um die Situation zu verbessern, wird zum Beispiel das Bett oder das Sofa an einer anderen Stelle platziert oder es werden Maßnahmen zur „Entstörung“ getroffen. Dafür werden zum Beispiel bestimmte Steine oder kleine Pyramiden an der gefundenen Stelle platziert. Weiterentwicklungen dieses Verfahrens können computerunterstützte Methoden sein, die Pendel und Rute ersetzen und direkt am betroffenen Menschen und nicht mehr an seiner Umgebung messen sollen, welchen Belastungen er ausgesetzt ist.

Informationen zu Anwender:innen

Die Methode wird in Österreich von Raumenergetiker:innen angeboten. Es handelt sich um ein freies Gewerbe, das Dienstleistungen im Bereich des Wohlbefindens und der Gesundheitsförderung anbietet. Heilbehandlungen sind im Rahmen energetischer Dienstleistungen nicht erlaubt.

Gut zu wissen

Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Für diese Methode besteht kein tariflicher Versicherungsschutz.

Was Sie noch interessieren könnte

alternative Heilmittel

Gesundheitswissen von A bis Z

Das A bis Z der unterschiedlichen komplementärmedizinischen Methoden und Techniken.
Mehr zum Thema "Alternativmedizin"
Frau sitzt beim Arzt

Krank am Wochenende

Akute Schmerzen halten sich nicht an Ordinationszeiten. Hexenschuss, Blasenentzündung oder Ohrenschmerzen kommen gerne Nachts oder am Wochenende.
Jetzt informieren
Tee in Händen gehalten.

Hausmittel richtig angewendet

Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber? Nicht immer muss sofort zu Tabletten gegriffen werden. Richtig angewendet unterstützen sanfte Mittel oft besser, als so manches Medikament.
Jetzt lesen