Geliebtes Grünzeug Spinat

Wer hätte das gedacht? 20 Dinge, die Sie über Spinat noch nicht wussten.

schuessel mit frischem spinat
© UNIQA | Melina Kutelas

Wussten Sie, dass... 

  1. die Spinatpflanze vermutlich aus Südwestasien stammt und weltweit angebaut wird – außer in den Tropen.
  2. der Spinat, wie wir ihn heute kennen, in Persien kultiviert wurde, wo man ihn „ispanag“ nannte.
  3. er durch die Mauren nach Spanien kam und sich sein Name zu „espinaca“ wandelte.
  4. es etwa 50 verschiedene Kultursorten gibt und China mit 25,6 Millionen Tonnen pro Jahr der größte Produzent ist.
  5. Spinat zweimal pro Jahr geerntet werden kann.
  6. er in unseren Breitengraden im 13. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt wurde, und zwar vom katholischen Bischof Albertus Magnus.
  7. er gekocht oder gedünstet gegessen werden sollte und nur Babyspinat (d.h. die Blätter von jungem Spinat) auch roh verzehrt werden kann.
  8. der Spinatkonsum in Österreich am Gründonnerstag seinen jährlichen Höhepunkt erreicht, weil noch immer mehr als die Hälfte aller Österreicherinnen und Österreicher an diesem Tag Spinat isst.
  9. von den Spinatessern am Gründonnerstag mehr als ein Drittel auf den Klassiker Cremespinat mit Erdäpfeln und Spiegelei setzt.
  10. er zu Recht die geheime Kraftquelle der Comicfigur Popeye ist. Denn sein hoher Gehalt an Nitrat fördert das Muskelwachstum.
  11. man gekochten Spinat für Babys und Kleinkinder keinesfalls aufwärmen sollte. Wird gekochter Spinat zu lange oder ungekühlt gelagert, kann sich das Nitrat in Nitrit umwandeln, das beim Verzehr zu lebensgefährlichem Sauerstoffmangel im Körper führen kann.
  12. er leider kein so toller Eisenlieferant ist wie früher behauptet wurde. In alten Nährwerttabellen wurden fälschlicherweise 30mg Eisen pro 100g Spinat angegeben. Das gilt für getrockneten Spinat. Frischer Spinat enthält nur ein Zehntel davon. Damit zählt er jedoch immer noch zu den Spitzenreitern unter den Gemüsen.
  13. ein Sprichwort sagt: „Spinat ersetzt die halbe Apotheke.“ Denn er enthält auch zahlreiche lebenswichtige Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, Kupfer und Jod.
  14. tiefgefrorener Spinat meist vitaminreicher ist als frischer. Bei der Lagerung verliert er pro Tag rund 10% seiner Vitamine.
  15. man ihn in Frankreich auch „Besen des Magens“ nennt, weil er gut für die Verdauung ist.
  16. Spinat besonders viel Folsäure enthält. Der Körper braucht dieses B-Vitamin für Wachstumsprozesse, Blutbildung und Zellstoffwechsel. Bereits 100 Gramm Spinat decken die Hälfte des Tagesbedarfs.
  17. frischer Spinat besonders kalorienarm ist, weil er zu rund 90% aus Wasser besteht.
  18. sich die holzigen Stiele von Blattspinat mit einem Trick entfernen lassen? Dazu das Spinatblatt der Länge nach zusammenklappen und den Stiel zur Blattspitze hin abziehen.
  19. ein Blitzrezept für frischen Spinat darin besteht, tropfnassen Spinat in heißem Olivenöl mit Knoblauch rasch in einem Topf mit Deckel (Spritzgefahr!) zusammenfallen zu lassen und abschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss zu würzen. 
  20. das Zitat „Spinat schmeckt am besten, wenn man ihn kurz vor dem Verzehr durch ein großes Steak ersetzt“ nicht von einem Vegetarier stammt.

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