Selbstfürsorge in Krisenzeiten: Wie man inneren Frieden findet
Corona, Kriege, gesellschaftliche Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheiten: Unsere Welt scheint sich in den letzten Jahren vor allem im Krisenmodus zu befinden. Viele Menschen fühlen sich deshalb belastet, leiden unter Sorgen oder Ängsten. In herausfordernden Zeiten ist es besonders wichtig, gut auf sich selbst zu schauen. Was Sie für Ihr inneres Gleichgewicht tun können.
Aktualisiert: 25.07.2025 · consentiv · 2 Minuten

In Anbetracht der anhaltenden Krisen wird es immer schwieriger, unser inneres Gleichgewicht zu halten. Engagement und Unterstützung dort, wo wir hilfreich sein können, ist zweifellos gefragt. Aktionismus in Bereichen, die wir nicht ändern können, schadet uns und unseren Liebsten.
Fünf Tipps, um ins Gleichgewicht zu kommen und Kraft zu tanken:
Sich vor Angstmachern schützen
Halten Sie kurz inne und überlegen Sie, was Ihnen Angst macht und damit auch Kraft kostet. Das können permanente Benachrichtigungen sein oder Menschen, die stets nur von den neuesten Katastrophen sprechen und auch Filme, die das eigene Gemüt mehr aufregen, als beruhigen. Reduzieren Sie bewusst negative Einflüsse.
Sichtweise steuern – wo habe ich Handlungsspielraum?
Schauen Sie sich an, in welchem Bereich Ihr Gedankenkarussell festgefahren ist. Denken Sie über unabänderbare Dinge nach? Oder beschäftigen Sie Themen, die Sie beeinflussen können. Im zweiteren Fall macht es Sinn, sich Zeit und Raum dafür zu nehmen, wie Sie die nächsten Schritte planen. Wir nennen das Selbstwirksamkeit.
Ausreichend schlafen
Eine Stunde vor dem Schlafengehen sollten Sie keine digitalen Medien (vor allem Nachrichten) konsumieren oder belastende Gespräche/Diskussionen führen. Nehmen Sie sich genug Zeit zum Schlafen! Sollte Ihnen nicht immer ein erholsamer Schlaf gelingen, stressen Sie sich deswegen nicht zu sehr!
Raus in die Natur
Natur ist gesundheitsfördernd. Gehen Sie vor allem in Stresssituationen mindestens 30 Minuten täglich in Parks oder Wäldern spazieren. Auch ein sportlicher Ausgleich in der Natur ist unterstützend.
SOS gegen Angst
Nehmen Sie sich mindestens eine Minute für eine Atemübung Zeit. Dabei atmen Sie langsam fünf Sekunden ein und acht Sekunden aus.
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