Solebäder

Solebäder werden häufig von Kurhotels und Kurkliniken angeboten.

Solebad

Definition

Sole besteht aus in Wasser gelöstem Salz und anderen Mineralien. Das Baden in salz- und mineralhaltigem Wasser soll verschiedene positive Wirkungen auf die Gesundheit haben. Es soll zum Beispiel entzündungshemmend wirken, die Durchblutung fördern und Schmerzen lindern. Das Immunsystem soll gestärkt, die allgemeine Regeneration gefördert, Nervensystem und Psyche entspannt und der Stoffwechsel angeregt werden.

Technik und Ablauf

Abhängig von der gewünschten Heilwirkung wird warmes Wasser mit unterschiedlichem Salzgehalt (1,4 bis 30 Prozent) verwendet. Die Sole stammt in der Regel aus natürlichen Quellen, kann aber auch gezielt hergestellt werden. Sie enthält vorwiegend Kochsalz (Natriumchlorid), weitere Mineralien wie zum Beispiel Kaliumchlorid und Magnesiumchlorid können zusätzlich enthalten sein. Ein Bad sollte etwa 15 bis 20 Minuten dauern. Ein Kuraufenthalt erstreckt sich über mehrere Wochen. Die Bädertherapie wird häufig durch weitere Anwendungen wie Sole-Schlammpackungen, Sole-Inhalationen oder Massagen ergänzt.

Informationen zu Anwendern

Solebäder werden häufig von Kurhotels und Kurkliniken angeboten. Medizinische Masseure und Heilmasseure setzen die Bäder zu therapeutischen Zwecken ein.

Gut zu wissen

Hinweis für UNIQA-Kunden mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch einen niedergelassenen Arzt, Physiotherapeuten, Heilmasseur oder medizinischen Masseur erfolgt und der versicherte Tarif Komplementärmedizin vorsieht.


In Kooperation mit AGEM

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