Podotherapie
Die Podotherapie ist eine Behandlungsmethode, die von einer Wechselwirkung zwischen den Füßen, der Körperhaltung und dem Bewegungsapparat ausgeht.
Definition
Die Podotherapie ist eine Behandlungsmethode, die von einer Wechselwirkung zwischen den Füßen, der Körperhaltung und dem Bewegungsapparat ausgeht. Die Füße können Ursache von Beschwerden an anderen Körperstellen sein, gleichzeitig können sich Probleme aus anderen Körperbereichen auch am Fuß zeigen.
Die Behandlung setzt an den Füßen an. Mithilfe individuell angepasster Einlagen, die gezielte Reize an die Füße übermitteln, sollen Bewegungsabläufe und die Muskelspannung beeinflusst werden.
Technik und Ablauf
Eine Behandlung beginnt mit einem Gespräch über die bestehenden Beschwerden. Anschließend werden die Füße, die Körperhaltung sowie Bewegungsabläufe beim Stehen und Gehen untersucht. Dazu können beispielsweise Fußabdrücke, Gang- oder Haltungsanalysen sowie funktionelle Tests des Bewegungsapparates eingesetzt werden.
Auf der Grundlage dieser Untersuchung werden individuell angepasste Einlagen entwickelt. Diese enthalten kleine Elemente, die gezielte Reize auf bestimmte Muskeln oder Gelenkstellungen ausüben sollen. Das unterscheidet sie von klassischen orthopädischen Einlagen, die der Stützung des Fußes dienen.
Die Einlagen werden im Alltag getragen. In regelmäßigen Abständen wird überprüft, ob sie noch gut passen und den gewünschten Effekt haben, bei Bedarf werden sie angepasst.
Informationen zu Anwender:innen
Die Methode wird von Physiotherapeut:innen und Ärzt:innen durchgeführt.
Hinweis für UNIQA Kund:innen mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch niedergelassene Ärzt:innen oder Physiotherapeut:innen erfolgt.