Infrarot-Wärmetherapie

Bei der Infrarot-Wärmetherapie werden Körperregionen mit Infrarot-Licht bestrahlt und dadurch gezielt erwärmt.

Wärme durch ein Infrarotgerät

Definition

Bei der Infrarot-Wärmetherapie werden die Körperregionen, die behandelt werden sollen, mit Infrarot-Licht bestrahlt und dadurch gezielt erwärmt. Die Wärme dringt bis in die Unterhaut vor und wird von dort in tiefer gelegene Gewebsschichten weitergeleitet. Durch die Erwärmung lockert und entspannt sich die Muskulatur, die Durchblutung wird gesteigert und der lokale Stoffwechsel wird angeregt. Schmerzen können durch die entstehende Wärme gelindert werden. Die Wärme führt zudem zu einer Erhöhung der Körpertemperatur, was zusätzlich die Durchblutung von Haut und Muskeln steigert und Heilungsprozesse anregt.

Technik und Ablauf

Infrarot-Strahlen sind unsichtbare, langwellige Strahlen, die für ein Wärmegefühl sorgen. Mit einer speziellen Lampe werden diese Strahlen erzeugt. Der zu behandelnde Körperteil wird so unter der Lampe positioniert, dass ein angenehmes Wärmegefühl entsteht. Abhängig vom Gerät sollte ein bestimmter Abstand eingehalten werden. Die Bestrahlung dauert in der Regel 10 bis 20 Minuten.

Informationen zu Anwendern

Infrarot-Wärmetherapie wird von Ärzten, Physiotherapeuten und Medizinischen Masseuren bzw. Heilmasseuren angeboten.

Gut zu wissen

Hinweis für UNIQA-Kunden mit privater Krankenversicherung
Eine tarifliche Leistung ist möglich, wenn die Behandlung durch einen niedergelassenen Arzt erfolgt.

In Kooperation mit Agentur für Erfahrungsmedizin     www.agem.at

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