#ComeBackStronger – Der steinige Weg zurück

Jeder Sportler, egal ob Profi oder Amateur, kennt es. Unfälle und Verletzungen sind stetiger Wegbegleiter eines ambitionierten Sportlers. Eine Unachtsamkeit, ein Materialfehler, ein Sturz. Die Folgen können fatal und der Weg zurück hart und steinig sein. Das Ziel ist jedoch immer dasselbe, nämlich seinen Sport wieder mit der Begeisterung und Leistung ausüben zu können. Oft ist das aber aufgrund falscher Therapien oder der Schwere einer Verletzung nicht möglich.

Daniel Traxler bei einem Skicross-Rennen
Foto: GEPA pictures

Lassen Sie mich anhand meines ehemaligen Ski Cross-Kollegen Daniel Traxler und dessen Geschichte erläutern, wie schwierig dieser Weg zurück sein und was es braucht, um diesen Weg zu gehen. In der Saison 2015/16 hatte Daniel Traxler seine erste Weltcup-Saison im Ski Cross mit einigen Topplatzierungen beendet. Mit einem 5. Platz in Südkorea und einem 8. Platz in Italien im Gepäck machte sich der damalige „Rookie of the year“ daran, sein Training wieder aufzunehmen. Doch ein schwerer Sturz während eines Trainingslaufs in Südtirol ließ den Höhenflug der Nachwuchshoffnung abrupt enden. Ein komplizierter Oberschenkelbruch machte eine Operation unvermeidlich. Die Saison, vielleicht sogar die Karriere, schien damit beendet zu sein.

Daniel Traxler nach der Operation

Doch Daniel gab nicht auf und fing ehest möglich damit an, sich zurück auf die Skier zukämpfen. Weltcuprennen und Tagen im Schnee wurden für fast ein Jahr durch Physiotherapieeinheiten und gezieltes Kraft- und Ausdauertraining ersetzt und bestimmenden Tagesablauf des jungen Oberösterreichers.

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„In dieser Phase hatte ich das erste Mal mental mit mir zu kämpfen. Ich habe meinen Kollegen nur vor dem Fernseher bei den Rennen zugesehen und mir so sehr gewünscht, dass ich dabei sein kann.“

Daniels Durchhaltevermögen und die vielen Therapien machten sich jedoch bezahlt und gegen Ende der Saison 2017/18 konnte der Youngster das Schneetraining wieder langsam aufnehmen. Doch schon folgte die nächste Katastrophe. Ein dreifacher Bandscheibenvorfall machten den Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Pyeongchang zunichte und gefährdete zum zweiten Mal die Karriere von Daniel. Denn im Ski Cross ist ein Bandscheibenvorfall wie ein Todesurteil. Da die Athleten in ihren Läufen zahlreiche Sprünge und Wellen zu bewältigen haben, ist die Belastung gerade für den Rücken enorm. Somit begann der Kampf zurück von Neuem.

Daniel Traxler bei der Reha

 „Auch, wenn ich relativ schnell wieder Sport machen durfte, musste ich die Pläne von einem Comeback noch in dieser Saison schnell begraben. Zeit zum Verzweifeln hatte ich jedoch kaum, da ich sehr schnell wieder verschiedene Therapien und mit einem gezielten Trainingsplan startete, um meinen Körper ein zweites Mal fit zu bekommen.“

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Daniel Traxler am Siegespodest

Unterstützt wurde Daniel dabei von dem physiotherapeutischen Team des ÖSV und dem Olympialeistungszentrum in Rif. Durch sie konnte der Ausnahmeathlet trotz seiner schweren Verletzungen dennoch wieder am Weltcup teilnehmen und sogar einen zweiten und dritten Platz in Schweden belegen. Darüber hinaus gelang ihm mit einem sechsten Platz im Gesamt-Weltcup ein perfektes Comeback und ein kleines Wunder.

Auch wenn Daniel zwei wichtige Weltcup-Saisonen und die Olympischen Spiele in Pyeongchang verpasst hat, gibt es vermutlich kaum Sportler, die es schaffen, nach zwei Jahren voll Verletzung, Schmerz und Leid, ihre bisherigen Leistungen bei weitem zu übertreffen. Damit wird der Oberösterreicher zum Inbegriff des #ComeBackStronger.

Alexander Herf
Alexander Herf, Generalagent
Als ehemaliger Ski-Crosser, weiß ich wie man Hindernisse überwindet. Meine Kunden mögen aber nicht nur das Tempo mit dem ich die Dinge angehe, sondern auch meine verlässliche Spur, die ich dabei hinterlasse. Mein Motto: „Absichern, bevor man den Halt verliert.“ 

mehr über Alexander

Als ehemaliger Teamkollege von Daniel bin ich sehr froh darüber, dass er den Weg zurück geschafft hat, da ich weiß wie viel Anstrengung in diesem Comeback steckt, und zwar nicht nur von Daniel, sondern auch von all den Menschen, die Daniel in dieser schweren Zeit unterstützt haben. Als mittlerweile in die Jahre gekommener Hobbysportler weiß ich aber auch, dass nicht jeder die Unterstützung bekommt, die Daniel bekommen hat. Jedoch ist es mit einer Unfallversicherung möglich, Physiotherapie, Privatarztkosten und andere unfallbedingte Kosten abzudecken, um sich so, ebenso wie Daniel, auf seinen Weg zurück zum Sport konzentrieren zu können. Denn jeder Hobbysportler möchte nach einer Verletzung seinen Sport wieder mit derselben Leidenschaft ausüben können wie davor. Auch wenn nicht jeder von Gold und Olympia träumt, bedeutet Sport für viele von uns Glück, Ausgleich und ist somit ein wichtiger Bestandteil eines erfüllten Lebens.

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