Der UNIQA Tower: Büro und leuchtendes Symbol

Der UNIQA Tower in der Wiener Innenstadt ist längst mehr als Konzernzentrale. Regelmäßig wird er zu einem leuchtenden Symbol für gesellschaftliche Themen. 

UNIQA Tower am Tag
(c)Adobe Stock| rh2010

Der UNIQA Tower ist vom Donaukanal schwer wegzudenken, steht dort aber noch gar nicht so lange: nach langjähriger Planung, federführend war Architekt Heinz Neumann, und drei Jahren Bauzeit ist er 2005 eröffnet worden. Auf 75 Metern Höhe und 22 Obergeschossen können seitdem, wenn sie nicht im Homeoffice sind, mehr als tausend UNIQA Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten. 

Klimafreundliches Gebäude

Das sind viele Personen, viele Räume und damit viel Energieverbrauch. Ein wichtiges Element in der Planung war daher von Anfang an Nachhaltigkeit. Das hat sich ausgezahlt: Der UNIQA Tower war bei seiner Errichtung der erste Büroneubau Österreichs mit dem dem EU-Label Green Building. 2006 zeichnete die Zentralvereinigung der Architekten Österreichs ihn mit dem Bauherrenpreis aus. 

Gut zu wissen

„Lebendig, bewegt, sich öffnend, ja fast verspielt, wächst das Gebäude in die Höhe. In der Grundform nimmt es den Schwung des UNIQA Logos auf und setzt ihn architektonisch um. Wobei innere und äußere Offenheit dominieren", so Architekt Heinz Neumann 2004 zum UNIQA Tower.


Das Gebäude nutzt Erdwärme und ein umweltfreundliches Heiz- und Kühlsystem, im Winter sorgt die relativ CO2-arme Fernwärme für wohltemperierte Büroräume. Dieser Mix aus Erd- und Fernwärme spart rund 84 Tonnen CO2 pro Jahr.

Der UNIQA Tower setzt Zeichen

Nicht nur für unsere Mitarbeitenden, auch für alle, die am Donaukanal flanieren oder vorbeifahren, bietet die Fassade des UNIQA Towers immer wieder eine Überraschung. Auf 7.000 Quadratmetern Fläche sind 160.000 LEDs befestigt, die allabendlich eine einzigartige Medienfassade bilden.

Die Beleuchtung steht im Ruf, Energie zu verschwenden, verbraucht aber nur einen Bruchteil des Energiebedarfs des Gebäudes. Dank der LEDs kann die Fassade nicht nur in einer bestimmten Farbe leuchten, sondern mit Schriftzügen und Bildern Botschaften vermitteln. Das kann ein Osterhase sein, der in der Karwoche über das Gebäude hoppelt, öfter aber ist es ein gesellschaftliches Zeichen


Namensturm

  • Seit 2018 wird der UNIQA Tower jährlich am 9. und 10. November zum Gedenken an das NS-Novemberpogrom zum Namensturm: Die Namen von 68 Jüdinnen und Juden, die bis zu ihrer Deportation in der direkten Nachbarschaft im 2. Wiener Gemeindebezirk gewohnt haben, laufen in einer Endlosschleife über die Fassade und setzen ein sichtbares, starkes Zeichen der Erinnerung, das symbolisch für alle österreichischen Holocaust-Opfer steht. Die Lichtinstallation ist in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands entstanden.

  • Werteturm

  • Für den UNIQA Werteturm haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frei überlegt, wofür UNIQA jetzt und in Zukunft steht. Seit April 2021 laufen Begriffe wie Gemeinschaft, Toleranz, Respekt und Nachhaltigkeit in einer Endlosschleife über die Außenfassende und machen den UNIQA Tower zum strahlenden Wertebotschafter.

  • René Knapp, Vorstand HR & Marke, zur Motivation hinter dem Projekt: „Wir sind überzeugt, dass man besonders in Zeiten großer Herausforderungen und Unsicherheiten Haltung zeigen muss. Der Werteturm soll ein leuchtendes Symbol unserer Unternehmenskultur sein und die Menschen in Wien Abend für Abend daran erinnern, wie wichtig es ist, gemeinsam für eine offene Gesellschaft und Toleranz einzutreten."

  • Mehr zum Projekt Werteturm im Video:


  • Ladebild


  • Handeln statt heiße Luft

    Im Herbst 2019 haben wir zwei Monate lang jeden Freitag ein Zeichen für mehr Klimaschutz gesetzt. Über den UNIQA Tower liefen die Worte „Denk Handeln statt heiße Luft", eine Erdkugel und ein Fünf-vor-Zwölf-Countdown. Wie UNIQA in puncto Klimaschutz handelt, können Sie hier nachlesen: Nachhaltigkeit bei UNIQA.


Und viele weitere Leuchtprojekte...

  • #PurpleLightUp: Jährlich am 3. Dezember, dem „Tag der Menschen mit Behinderung", erstrahlt der UNIQA Tower gemeinsam mit vielen anderen Gebäuden in Lila.
  • Am 25. November macht der Aktionstag UN ORANGE THE WORLD auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Der UNIQA Tower leuchtet an diesem Tag orange.
  • Am 7. April 2021 hat der UNIQA Tower erstmals für den Weltgesundheitstag geleuchtet – ganz in Blau, der offiziellen Farbe des Aktionstages, der 1948 von der World Health Organization (WHO) ins Leben gerufen wurde.
  • Im Rahmen der Earth Hour setzt der UNIQA Tower jährlich im März ein Zeichen, indem die LEDs nicht bespielt werden. Wir beteiligen uns damit, gemeinsam mit vielen Privathaushalten, Wahrzeichen und Unternehmenszentralen auf der ganzen Welt, an einer Initiative des WWF, um auf die Dringlichkeit von Klima- und Artenschutz hinzuweisen. Die Devise lautet dann: Licht aus!

Die Highlights des UNIQA Towers

Und wie sieht der Tower drinnen aus? Das Erdgeschoss ist frei zugänglich und offen gestaltet. In der Kantine und im Bistro trinken (in Nicht-Pandemie-Zeiten) deshalb auch gerne Menschen einen Kaffee, die in den umliegenden Büros arbeiten. Ein Stockwerk tiefer können Sportbegeisterte im John Harris-Fitnessstudio eine Pause einlegen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorbehalten ist die Terrasse im 9. Stock, wo sich der Kaffee mit Aussicht über den 1. Bezirk genießen lässt. Die Büroräume selbst sind offen, hell und lichtdurchflutet. Letzteres allerdings nur, wenn man weiß, wie man die automatischen Jalousien auch selbstständig wieder hochfahren kann. :-) Guter Tipp an neue Kolleginnen und Kollegen: Die langjährigen Mitarbeitenden kennen die besten Tricks!

Zahlen und Fakten:

  • Eröffnung: 2005
  • Gebäudehöhe: 75 Meter
  • Stockwerke: 5 Untergeschosse, 22 Obergeschosse
  • Glas: 820 Tonnen
  • Bruttogeschossfläche: 38.500 Quadratmeter
  • Medienfassade: 7.000 Quadratmeter Fläche, 160.000 LEDs
  • Adresse: Untere Donaustraße 21, 1029 Wien


Kontakt


Recommender Beste Kundenberatung 2021