Freizeitunfall: Was zahlt die Sozialversicherung und was nicht

Ihnen geht´s gut, Sie haben keine Sorgen. Wenn es so ist, dann genießen Sie es, denn das kann sich im Leben schnell ändern.

Mann mit am Körper fixierten Arm nach Unfall

Besonders Unfälle und ihre Folgen reißen uns aus dem Alltag heraus und können uns seelisch, körperlich und auch finanziell belasten. Sie haben im Gebirge beim Skifahren in Ihrer Freizeit einen Unfall und der Hubschrauber bringt Sie ins Krankenhaus. Dann können hier schon für eine halbe Stunde Hubschraubereinsatz Kosten von 3.500 Euro entstehen.

Nach dem Unfall geht dann alles Gewohnte durch körperliche Folgen schwer oder gar nicht von der Hand: der Arbeit nachgehen, das Leben zu Hause, Autofahren.
Hatten Sie schon einmal einen Liegegips? Oder stellen Sie sich doch ein Leben im Rollstuhl einfach mal vor. In Österreich betrifft das derzeit 50.000 Menschen.
Was würde das in Ihrem Leben verändern oder was müsste verändert werden, damit Sie Ihren Alltag allein bewältigen können? Haben Sie an alles gedacht? Treppenlift, breite Türstöcke (1,20m), Wendemöglichkeiten, Bad/Dusche, Schwellen, Küchenkästen ...
Sie sehen das sicher ähnlich: Ein Generalumbau geht ins Geld und das nicht zu knapp. Wer zahlt diese einmaligen Ausgaben für den Umbau? Niemand, außer Sie haben privat vorgesorgt und eine Unfallversicherung abgeschlossen, die bei andauernder Invalidität eine Einmalzahlung ausbezahlt.

Was zahlt die gesetzliche Unfallversicherung?

Hier ist zu unterscheiden wann der Unfall passiert ist – in der Arbeit oder in der Freizeit.

Bei Arbeitsunfällen gibt es diese Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung:

  • Erste Hilfe 
  • Unfall-Heilbehandlung
  • Rehabilitation
  • Entschädigungen
  • Auszahlung von Renten
  • Zuschüsse für Entgeltfortzahlung
  • Arbeitsmedizinische Betreuung

Und bei Freizeitunfällen? Unfälle passieren sogar am häufigsten im Bereich Heim, Haushalt und Sport: zu Hause beim Glühbirnenwechseln von der Leiter gefallen oder einfach nur ausgerutscht. Jährlich betrifft es 600.000 Österreicherinnen und Österreicher, die NICHT in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert sind, weil sie sich in der Freizeit verletzen.

Die gesetzliche Krankenversicherung deckt die Behandlungskosten des Unfalles, nicht aber die Folgeschäden. Und wenn Sie keinen Beruf mehr ausüben können, dann wird eine Berufsunfähigkeitspension gezahlt.

Hier sehen Sie die Gehaltslücke an einem Beispiel:

Grafik Berufsunfähigkeitsleistung nach Unfall


Die Unfallversicherung von UNIQA sichert Sie für diese Lebenssituationen ab. Mit dem neuen „Unfall Vorsorge-Paket“ können Sie Ihre Versicherung auch schon vor einem Unfall nutzen. Ob Erste-Hilfe-Kurs, Fahrsicherheitstraining oder andere Extras: Sie sind auf alles bestens vorbereitet. 

Wenn Sie sich bis 31.12.2019 für die UNIQA Unfallversicherung entscheiden, dann sind Sie 3 Monate gratis versichert.

Quellen:
https://www.oesterreich.gv.at/themen/gesundheit_und_notfaelle/unfall/2/Seite.2894005.html

https://www.sozialministerium.at/cms/site/attachments/5/1/5/CH3434/CMS1450699435356/statistik_-_menschen_mit_behinderung_20131.pdf

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