Powerinsole: Der Chip im Schuh

Ein Gelpad mit integriertem Powerchip soll mittels Wirkungsmechanismen der Magnetresonanz-Therapie für rundum besseres Wohlbefinden sorgen – über die Sohle bis zum Kopf.

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Vor etwa 6 Jahren hatten Sonja und Martin Masching die Idee, ein Gesundheitsprodukt zu entwickeln, das man immer bei sich haben kann: Die sogenannte Powerinsole – ein Gelpad mit integriertem Chip, das mittels Magnetresonanz Zellen stimulieren soll. Die Funktionsweise, so die Hersteller, sei primär basierend auf den Prinzipien der Biophysik und Energiemedizin. Der Powerchip soll die Wirkungsweisen des Sympathikus und des Parasympathikus regulierend unterstützten. Dadurch würde auch das Zellgewebe besser durchblutet, der Sauerstoffgehalt erhöht und die Nährstoffversorgung gesteigert.  

Weniger Müdigkeit, schnellere Regeneration 

Die erhoffte Wirkung:  Ein gestärktes Immunsystem, beschleunigte Heilungsprozesse und eine generell verbesserte Regeneration, etwa nach dem Sport. Um die Wirksamkeit zu beweisen wurde Dartsch Scientific, ein Institut für zellbiologische Testsysteme gebeten, eine Einschätzung abzugeben. Primär sollten Entzündungsreaktionen und Wundheilungs-Potential getestet werden. Dabei wurden Zellen mit jeweils einem aktiven und einem inaktiven Chip einer Powerinsole in einem Brutschrank für mehrere Tage inkubiert. 

Präklinische Studie 

Bio-Chemiker Peter Dartsch: „Anfangs war ich aus rein schulmedizinischer Sicht zu diesem Produkt mehr als skeptisch. Auch die Erklärungen zu den Prinzipien der Biophysik und Energiemedizin stellten mich nicht wirklich zufrieden. Da ich jedoch grundsätzlich ein sowohl neugieriger, als auch pragmatisch denkender Mensch bin, der gelernt hat, über seinen Tellerrand hinaus zu blicken, haben wir in unserem privat geführten Forschungsinstitut die Powerinsole mit unseren Testmöglichkeiten untersucht.“ 

Für den Versuch wurden ein aktives sowie ein identisch aussehendes, inaktives Produkt, im direkten Vergleich untersucht – allerdings anonymisiert, das heißt: Es war nicht bekannt, welches welches war. Die mit den jeweiligen Chips behandelten Zellkulturen wurden zur Auswertung an eine Mitarbeiterin übergeben: Damit käme man in der präklinischen Forschung einer klinischen Doppelblindstudie so nahe wie nur irgend möglich, erklärt der Experte. 

Das Ergebnis: Ein erster Hinweis

Peter Dartsch: „Die zellbiologischen Untersuchungen haben ergeben, dass Powerinsole die Zellregeneration um nahezu 40 Prozent stimuliert und ebenfalls einen Überschuss von reaktiven Sauerstoffradikalen im Gewebe vermindert. Beide Situationen sind wichtig, um die Folgen körperlicher Überbelastung zu mindern und so das Wohlbefinden zu verbessern. Dies sind die Laborbefunde mit kultivierten Zellen.“

Der Experte betont aber auch, dass dies naturgemäß nur bedingt auf einen Gesamtorganismus übertragbar sei, da die Zellkultur mit organspezifischen Zellen weit weniger komplex ist. Der Mensch funktioniert im Leben eben doch ein wenig anders als ein Zellhäufchen im Reagenzglas. 

Andererseits geben die Ergebnisse aus der Zellkultur einen Hinweis darauf, dass das Funktionsprinzip der Powerinsole offensichtlich eine Wirkung auf zellulärer Ebene erziele. Die sehr positiven Testergebnisse wurden nach einem erfolgreich bestandenen „peer review“-Verfahren vor kurzem im „Journal of Medicine: Study & Research“ publiziert. 

Fragt man Peter Dartsch nun danach, ob er das Produkt bedingungslos empfehlen könne, so lautet die Antwort: „Aus meiner Sicht kann ich Powerinsole grundsätzlich jedem empfehlen, um eigene Erfahrungen zu sammeln und sich ein ungefiltertes Bild von den Wirkungen zu machen.“ 

Zur Person:
Prof. Dr. rer. nat. habil. Peter C. Dartsch ist Diplom-Biochemiker und habilitierter Humanphysiologe. Das von ihm gegründete Dartsch Scientific Institut übernimmt Auftragsforschung und -entwicklung mit zellbiologischen Methoden.

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