Jetzt handeln für den Klimaschutz

UNIQA und Umweltexperten arbeiten gemeinsam an ökonomisch tragfähigen Lösungen im Sinne des Klimaschutzes. Im Dialog mit Greenpeace und dem Umweltbundesamt stehen Finanzinvestitionen und das Versicherungsportfolio auf dem Prüfstand. 

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Mit dem Ausstieg aus dem Kohlegeschäft hat für UNIQA der enge Austausch mit Umweltorganisationen begonnen. Klar ist: Wenn der Planet kaputt ist, gibt es keine Wirtschaft mehr. Auch ist es schlichtweg günstiger, jetzt zu handeln, als später die Suppe auszulöffeln. Greenpeace-Klimaexperte Adam Pawloff spricht von einem halben bis einem Prozent der Weltwirtschaftsleistung, das jetzt aufgewendet werden muss, gegenüber künftigen zehn bis 30 Prozent. Weltweite Naturkatastrophen verursachen im Jahresschnitt mittlerweile Schäden von 190 Milliarden Dollar – ein großes Thema für die Versicherungswirtschaft:

„Nur wenn es der Erde gut geht, geht es auch uns gut“, sagt UNIQA CEO Andreas Brandstetter. Bis zu 8,8 Milliarden Euro an volkswirtschaftlichen Klimafolge-Schäden jährlich sieht Klara Kaminski vom Umweltbundesamt laut einer Studie auf Österreich zukommen, klimabedingte Migration und Gesundheitskosten noch nicht mitgerechnet. Also will UNIQA CSR-Chef Andreas Rauter „mehr Green Investments und eine klarere Zeichnungspolitik“.

Was hilft? Eine Kest-Befreiung für Green Investments zum Beispiel. Oder ein Anreizsystem, „dass ich für Green Investments als Versicherung nicht so viel Kapital rückhalten muss“.  Auch stelle sich die Frage, „wie schützen wir uns vor einer grünen dot.com-Blase“? Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit bekräftigt: „Wir haben gravierend falsche Lösungen, im Energiebereich, beim Biotreibstoff mit schlimmen Folgen für Landnutzung und Biodiversität. Vor falschen Lösungen müssen wir uns schützen.

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Dr. Andreas Brandstetter,
CEO UNIQA Group

„Nur wenn es der Erde gut geht, geht es auch uns gut! UNIQA hat 20.000 Mitarbeiter und jede, jeder hat ein Leben als Privatperson. Macht eine gewaltige Multiplikatorenwirkung.“

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Die Haltung des Einzelnen habe auch in großen Unternehmen Gewicht. UNIQA CEO Andreas Brandstetter: „UNIQA hat 20.000 Mitarbeiter und jede, jeder hat ein Leben als Privatperson. Macht eine gewaltige Multiplikatorenwirkung. Eine ausführliche Zusammenfassung des Öko-Round Tables mit Greenpeace und dem Umweltbundesamt lesen Sie im Nachhaltigkeitsbericht der UNIQA Group 2019.

Round Table Greenpeace und UNIQA

Österreich war Vorreiter im Nein zur Atomenergie

Was aber kann das kleine Europa schon tun, wenn China und die USA nicht mitmachen? Adam Pawloff lässt Ausreden wie diese nicht gelten. Erstens sei China Weltmarktführer zum Beispiel bei der Solarenergie und der E-Mobilität, die Kohleindustrie in den USA entgegen anderslautenden Ambitionen eben doch tot. Zweitens habe Europa historisch oft eine Vorreiterrolle eingenommen, Erfolgsmodelle entworfen.

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„Österreich war Vorreiter im Nein zur Atomenergie. Wenn neun Prozent der Finanzinvestitionen von fossil auf erneuerbar gehen, dann kippt das Gesamtsystem. Wir müssen die Kippung erreichen.“

Beispiele hätten immer Potenzial zur Breitenwirksamkeit: „Wenn neun Prozent der Finanzinvestitionen von fossil auf erneuerbar gehen, dann kippt das Gesamtsystem“, zitiert Alexander Egit Studien. „Wir müssen die Kippung erreichen“. Und zwar mit Hilfe der Massen. Wenn nur 3,5 Prozent der Bevölkerung gewonnen seien, dann ändere sich alles.

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