COVID-19

COVID-19 steht für „Coronavirus Disease 2019”, eine Viruserkrankung, die durch einen Erreger namens SARS-CoV-2 verursacht wird. Das Virus ist erstmals 2019 nachgewiesen worden und hat sich rasch über die gesamte Welt verbreitet. Man spricht daher von einer COVID-19-Pandemie.

Corona-Virus
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Was geschieht bei COVID-19?

Personen mit COVID-19 können Fieber, Husten und Kurzatmigkeit aufweisen. Auch Halsschmerzen oder Beschwerden im Magen-Darmtrakt wie Durchfall oder Erbrechen können auftreten.  Zudem kann eine Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmackssinns typischerweise auftreten. Kurzatmigkeit kann ein Zeichen sein, dass sich die Infektion auf die Lunge ausgebreitet hat und eine Lungenentzündung, also eine Viruspneumonie verursacht.

Gut zu wissen

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Was Sie über COVID-19 wissen sollten

1. Übertragung: Die Übertragung erfolgt meist von Mensch zu Mensch, wenn eine infizierte Person hustet, niest oder spricht und das Virus dabei in kleinsten Partikel in die Luft („Aerosol“) abgibt. In geschlossenen Räumen kann das Virus durch die Luftzirkulation dadurch auch zu weiter entfernten Personen gelangen. Eine Ansteckung kann weiters auch durch Schmierinfektion erfolgen, wenn jemand eine Oberfläche berührt, auf der das Virus sitzt und anschließend auf Nase, Mund oder Auge greift. Die Verbreitung des Virus kann auch durch Personen erfolgen, die keine Symptome haben, weshalb Social Distancing, also das Abstandhalten zu anderen Menschen wichtig ist, um die Ausbreitung zu reduzieren. Die Verbreitung des Virus über die Luft kann durch das Tragen eines Mund-Nasenschutzes reduziert werden. Schutz vor einer Infektion geben jedoch ausschließlich Masken ab der Stufe FFP 2. Häufiges Händewaschen und -desinfizieren reduziert die Gefahr einer Schmierinfektion.

2. Beschwerden: Die Symptome setzen üblicherweise 4-5 Tage nach der Infektion ein, es kann aber auch bis zu zwei Wochen dauern. Manche Menschen entwickeln gar keine Beschwerden. An COVID-19 Erkrankte entwickeln in der Regel Kurzatmigkeit, Fieber, Husten, Halsschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Geruchs- und Geschmackslosigkeit und Magen- Darmprobleme wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. In den meisten Fällen bessern sich die Beschwerden innerhalb weniger Wochen, bei manchen Patienten bleiben sie jedoch über Monate bestehen.

3. Diagnose: Die Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-Covid-2 erfolgt meist über einen Mund oder Rachenabstrich. Dabei wird entweder das Vorliegen von Virus-Erbgut (DNA) mit einer Methode namens PCR oder das Vorliegen von Virus-Proteinen untersucht. Letzteres bezeichnet man als Antigentest. Dieser liefert deutlich schnellere Ergebnisse als die SARS-Covid-2-PCR, ist jedoch weniger zuverlässig und kann „falsch negative“ Ergebnisse liefern. Dies bedeutet, dass der Test negativ ist, obwohl eine Infektion vorliegt. Der Nachweis, dass bei einer infizierten Person eine Lungenentzündung vorliegt, wird schließlich durch ein Lungenröntgen erbracht.

4. Behandlung:  Bei leichten Verläufen mit Fieber und Husten, jedoch ohne Atemnot können die Betroffenen zuhause bleiben und symptomatisch behandelt werden, etwa mit fiebersenkenden Mitteln. Schwerere Verläufe, also wenn Atemnot auftritt, müssen im Spital versorgt werden.  Diese Patienten erhalten Sauerstoff, Kortison und eine Thromboseprophylaxe. Wenn es Hinweise auf eine bakterielle Beteiligung gibt, werden auch Antibiotika eingesetzt. Ganz schwere Verläufe erfordern schließlich eine intensivmedizinische Versorgung. Wirksame spezifische Medikamente gegen das Virus sind derzeit noch in klinischer Erprobung, sodass die Behandlung bisher ausschließlich symptomatisch erfolgt.

5. Impfung:  Derzeit starten in allen Ländern der EU und auch weltweit Impfkampagnen. Bisher sind von den westlichen Arzneimittelbehörden bereits einige Wirkstoffe zugelassen, weitere sind derzeit in Prüfung. Die Impfungen enthalten Teile des Erbgutes von SARS-Covid-2 und keine lebenden Viren. Es besteht also keine Gefahr, die Erkrankung über die Impfung zu bekommen. Häufige Nebenwirkungen der Impfung sind Schmerzen an der Einstichstelle. Fieber, Kopfweh und Abgeschlagenheit. Sie entstehen, so wie bei anderen Impfungen auch, wenn das Immunsystem durch den Impfstoff aktiviert wird und sind in der Regel vorübergehend.


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