Wie Einbrecher vorgehen und wie Sie sich schützen können

Mann telefoniert im Chaos nach Einbruch in Wohnung

Es ist die Horrorvorstellung schlechthin: Man kommt nach Hause, freut sich auf einen gemütlichen Abend und wird von einer aufgebrochenen Wohnungstüre begrüßt – die Wohnung verwüstet, Fernseher, Schmuck und andere Wertgegenstände futsch. Jeden Tag werden in Österreich im Schnitt 35 Einbrüche verübt. In den Wintermonaten sind Einbrecher besonders aktiv – doch wer weiß, wie die Täter ticken, kann sich und seine Zuhause besser schützen.

Eine neue Täterstudie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit befragte daher Einbrecher, nach welchen Kriterien sie ihre Zielobjekte auswählen und wie sie beim Einbruch vorgehen. Das Fazit: Die meisten Einbrüche in Privathaushalte zielen nicht auf besonders fette, sondern auf möglichst schnelle Beute ab. Dementsprechend werden vorzugsweise schlecht gesicherte Häuser und Wohnungen ausgewählt, wo die Täter ungestört und ungesehen arbeiten können.

So gehen Einbrecher vor

  • Das Ziel: Mit möglichst wenig Aufwand möglichst schnell Beute machen.
  • Die Täter: Meist kleineren Gruppen von zwei bis vier Personen.
  • Der Zeitpunkt: Eingebrochen wird vor allem dann, wenn niemand zuhause ist, das heißt vormittags oder in der Dämmerung.
  • Die Einbruchsziele: Die Häuser oder Wohnungen werden meist spontan ausgewählt. Bevorzugte Einbruchsziele sind Orte mit guter Anbindung, Häuser am Siedlungsrand, ungesicherte oder nicht einsehbare Objekte, Wohnungen in den unteren oder in den obersten Stockwerken.
  • Die Vorgehensweise: 
      - Bevorzugt verschaffen sich die Täter Einlass über Türen oder Fenster
      - Offene Fenstern oder Türen werden geradezu als Einladung empfunden. Ein geübter Täter benötigt nur 15
        Sekunden, um ein ungesichertes Fenster oder eine gewöhnliche Türe zu knacken!
      - Oft wird einfaches Werkzeug verwendet oder man nutzt am Tatort gefundene Hilfsmittel, etwa Leitern.
      - Es wird meist nach kleineren Wertgegenständen und offen herumliegendem Bargeld gesucht.

Die guten Nachrichten: Obwohl die Anzahl der Einbruchsversuche insgesamt ansteigt, ist der Anteil der erfolgreichen Einbrüche gesunken. 2016 wurden rund 40 % der Einbrüche abgebrochen. Einfache Sicherheitsmaßnahmen können den Tätern den Einbruch erschweren und sie sogar zum Aufgeben bewegen.

Was Einbrecher abschreckt

  • Elektronische und mechanische Sicherheitsmaßnahmen wie Sicherheitstüren (ÖNORM B 5338, Widerstandsklasse 3 oder 4), Fenster mit Spezialverriegelung und Alarmanlagen bieten einen guten Schutz. Vergessen Sie sich nicht, auch Terrassentüren und Garagentore zu versperren!
  • Gut einsehbare und häufig frequentierte Grundstücke oder Wohnanlagen
  • Anzeichen, die auf die Anwesenheit der Hausbewohner hindeuten zum Beispiel geleerte Briefkästen und Beleuchtung
  • Aufmerksame Nachbarn
  • Innenraum: Tresore für Wertgegenstände.
Vermumter Täter bricht Balkontüre mit Brecheisen auf

Haushaltsversicherung – falls doch mal in Ihr Zuhause eingebrochen wird:

Sie können Einbrechern zwar die Arbeit schwer machen, einen 100-prozentigen Schutz vor Einbruch gibt es aber leider nicht.

Daher ist es wichtig, für den Fall des Falles vorzusorgen: Die UNIQA Haushaltsversicherung ist der Rundumschutz für die eigenen 4 Wände und sorgt dafür, dass Sie auch im Einbruchsfall gut abgesichert sind – vom Kostenersatz für gestohlenes Bargeld und Wertgegenstände, über die Kostenübernahme für die Schlossänderung bis hin zum Kostenersatz für Telefon- und Internetmissbrauch nach einem Einbruchdiebstahl.

Ihre Vorteile im Detail

  • Neuwert-Entschädigung –  wir ersetzen jene Kosten, die der gestohlene Gegenstand am Tag des Schadens neu kosten würde.
  • Ersatz von Vandalismus-Schäden nach Einbruch
  • Kosten für Schlossänderung
  • 24 Stunden Notfall-Service – wir organisieren mit dem Zuhause PLUS24service die erforderlichen Handwerker.
  • Kostenübernahme bei Telefon- und Internetmissbrauch

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Quelle: Kuratorium für Verkehrssicherheit https://www.kfv.at/presse/presseaussendungen/presseaussendung/artikel/einbruch-aus-taeterperspektive-wenn-dort-eine-alarmanlage-war-sind-wir-nicht-reingegangen


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