Unfallversicherung:
Ist Ihr Auto besser geschützt als Ihr Kind in der Schule?

Ein junges Mädchen auf ihrem Schulweg.

Kinder reifen an Erfahrungen und entdecken die Welt jeden Tag aufs Neue. Bei so großem Entdeckerdrang stehen kleine, und manchmal leider auch größere Unfälle an der Tagesordnung - zuhause, aber auch in der Schule. Der bevorstehende Schulstart ist der ideale Zeitpunkt, um sich über die Sicherheit und die Unfallvorsorge Ihrer Kinder Gedanken zu machen. 

Vielen Eltern ist gar nicht bewusst, dass ein Großteil der Unfälle in der Schule durch den gesetzlichen Unfallschutz nur lückenhaft abgedeckt ist. Ja, zumeist ist das Auto bei Unfällen besser versichert als das eigene Kind! Ein Beispiel: Sind Sie mit dem eigenen Kfz in einen Unfall verwickelt, übernimmt die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers die Kosten für die Schäden. Verunfallt Ihr Kind in der Schule, auf dem Schulweg oder auf dem Schulausflug, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nur einen Teil der Kosten - je nach Unfallart sind mehrere Tausend Euro aus eigener Tasche zu bezahlen. Verunfallt Ihr Kind zuhause ist die Lage in finanzieller Hinsicht noch ernster, denn Freizeitunfälle sind überhaupt nicht abgedeckt.

Damit Ihr Kind beim Spielen, Entdecken und Erkunden abgesichert ist, sollten Sie eine private Unfallversicherung abschließen. Mit dem UNIQA Prämienrechner können Sie Ihre individuelle Prämie ganz einfach online berechnen.

Wann die gesetzliche Unfallversicherung nicht zahlt

Ob der Unfall Ihres Kindes durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt ist, hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab:

  • Der Ort bzw. die Art des Unfalls
    Im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung sind Kinder grundsätzlich in der Schule und im Zusammenhang mit schulischen Aktivitäten versichert, das heißt: Auf dem direkten Schul- und Heimweg, auf Wandertagen, Ausflügen oder Schulskikursen.
    Der "direkte Schulweg" wird oft zum Streitfall. Macht Ihr Kind auf dem Weg von der Schule nach Hause etwa bei einem Eisgeschäft halt, entfällt der Versicherungsschutz. 

    Ein Unfall in den Ferien oder ein Freizeitunfall werden durch die gesetzliche Versicherung allerdings nicht abgedeckt, da er dem privaten Risikobereich zufällt. Dabei sind ausgerechnet Freizeitunfälle die häufigste Unfallform.

  •  Das Alter des Verunfallten
    Die gesetzliche Unfallversicherung beginnt erst ab dem ersten verpflichtenden Kindergartenjahr. Jüngere Kinder sind - genau wie Pensionisten oder Hausfrauen - überhaupt nicht gesetzlich unfallversichert. 

Sehen wir uns die Kosten im Detail an. Neben der medizinischen Behandlung können im Zusammenhang mit Unfällen vor allem zwei große Kostenpunkte anfallen: Bergungen mittels Hubschraubereinsätzen und finanzielle Belastungen durch dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen. Auch hier weist die gesetzliche Unfallvorsorge große Lücken auf.

  •  Bleibende Beeinträchtigungen/Invalidität
    Erleidet ein Schulkind einen Unfall mit bleibender Beeinträchtigung, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung bei 100 % Dauerinvalidität einmalig 6.882,51 Euro. Auf den Kosten für den erforderlichen Haus- oder Autoumbau aufgrund der Invalidität des Kindes bleiben die Eltern häufig sitzen. 

  •  Bergungskosten
    Zwar kommt die gesetzliche Unfallversicherung für den medizinisch notwendigen Rettungstransport auf, das gilt jedoch nicht für die Bergungskosten bei Ski- und Wanderunfällen oder Wassernot. Diese müssen von den Eltern bezahlt werden und belaufen sich schnell auf mehrere Tausend Euro.

Unfallursache Nummer 1: Freizeitunfälle

Während Schulunfälle von der gesetzlichen Versicherung zumindest teilweise abgedeckt sind, sind Sie in der Freizeit oder in den Schulferien komplett auf sich gestellt. Dabei passieren 80 % aller Unfälle in der Freizeit, im Haushalt und beim Sport. Gefahren lauern hinter jeder Ecke, sogar in den eigenen Vier Wänden. Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit verunfallen die meisten Kinder tatsächlich Zuhause: Jedes Jahr verletzen sich 41.600 Kinder in den eigenen Vier Wänden so schwer, dass eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich ist. Die häufigsten Ursachen sind Stürze. Bei Kleinkindern kommt außerdem die Gefahr des Verschluckens von Kleinteilen hinzu. Umso wichtiger ist ein Versicherungsschutz, auf den Sie sich zu 100 % verlassen können.

Kinder spielen in ihrer Freizeit.

Zuverlässiger finanzieller Schutz dank privater Unfallvorsorge

Mit der UNIQA Unfallversicherung Rundumschutz sind Sie bei Unfällen Ihres Kindes finanziell abgesichert, und zwar unabhängig davon, wo der Unfall passiert.

Unsere Leistungen im Überblick:

  • Deckt Unfälle orts- und zeitunabhängig ab: In der Schule, auf dem Schulweg, auf Ausflügen, Skikursen, in der Freizeit und in den Ferien, auch im Ausland.
  • Bergung und Rettungshubschrauber bis 15.000 Euro
  • Finanzielle Absicherung bei dauerhaften Unfallfolgen: Wenn Ihr Kind nach einem Unfall bleibende körperliche Beeinträchtigungen davonträgt, zahlen wir:
    - Eine hohe Einmalzahlung, z.B. bis 500.000 Euro
    - Auf Wunsch eine lebenslange Unfallrente um Fixkosten abzudecken
  •  Versichert auch u.a. bei FSME und Lyme-Borreliose nach einem Zeckenbiss, Kinderlähmung, Wundstarrkrampf, Tollwut und dem Verschlucken von Kleinteilen
  • Kostenübernahme für kosmetische Operationen nach einem Unfall bis 10.000 Euro
  • Wahlweise: Damit Sie im Spital bei Ihrem Kind bleiben können, übernehmen wir die Begleitkosten. Zusätzlich unterstützen wir Sie mit Schulausfallsgeld für Nachhilfe oder den Transport zur Schule, falls Ihr Kind nicht gleich wieder mobil ist.
  • Wahlweise: Beste medizinische Behandlung im Spital nach einem Unfall:
    - Freie Arzt- und Krankenhausauswahl
    - Mehr Komfort im Sonderklasse-Krankenzimmer

Vorteile für Familien in der Unfallversicherung:

  • 17 % Familien-Rabatt ab 2 Personen
  • Babys sind in den ersten 6 Lebensmonaten automatisch mit ihrer Mutter mitversichert
  • Hat Ihr Kind beim Ski-, Snowboard- oder Fahrrad-Unfall einen Helm getragen, erhöhen wir die Leistung um 50 %

Berechnen Sie jetzt online Ihre individuelle Prämie – mit dem UNIQA Prämienrechner!