Ein Jahr im Ausland – Tipps für Ihren Auslandsaufenthalt

Ein junger Mann telefoniert am Flughafen. Mit den Tipps von UNIQA ist er bestens vorbereitet.

Ob Auslandsstudium, Auslandsjob oder Sabbatical – ein längerer Auslandsaufenthalt ist ein spannendes Abenteuer, will aber gut geplant sein.

Hier finden Sie wichtige Tipps, die Ihnen bei der Vorbereitung helfen: Wissenswertes von der Arbeitserlaubnis bis zur Krankenversicherung.

Was Sie bei der Planung beachten sollten

Visa, Arbeitserlaubnis & rechtliche Aspekte
Informieren Sie sich beim Außenministerium oder bei der österreichischen Botschaft rechtzeitig über rechtliche Bestimmungen wie Einreisedokumente, Visa, Meldepflicht etc. Stellen Sie sicher, dass Ihr Arbeitgeber sich um die Arbeitserlaubnis kümmert, oder – im Fall eines Auslandsstudiums – klären Sie, ob Sie überhaupt arbeiten dürfen.

Finanzen
Bedenken Sie, dass sich die Lebenskosten im Ausland oft erheblich von Österreich unterscheiden. Berechnen Sie vorab das Budget für Ihren Aufenthalt und sparen Sie im Vorfeld ein finanzielles Polster an. Für Studenten: Informieren Sie sich bei Ihrer Universität über Stipendien und Förderungsmöglichkeiten.

Sprache
Die Landessprache zu können, ist nicht nur im Krankheitsfall ein enormer Vorteil. Besuchen Sie einen Sprachkurs, nutzen Sie Sprachlern-Apps (z. B. Babbel oder Duolingo) oder suchen Sie sich vor Ort einen Sprachtandem-Partner.

Wohnen
Neben klassischen Wohnungsbörsen gibt es auch viele seriöse Facebook-Gruppen zur Wohnungs- und WG-Vermittlung an. Bitten Sie Ihren Arbeitgeber oder Ihre Universität um Unterstützung und besichtigen Sie die Wohnung bereits vorab, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Internationaler Führerschein
Viele Länder verlangen einen internationalen Führerschein. Das ist ein Zusatzdokument zu Ihrem nationalen Führerschein und soll der Polizei im Ausland helfen, Ihre Lenkerberechtigung zu überprüfen. Das Dokument enthält mehrere Sprachen und ist z.B. beim ÖAMTC oder ARBÖ erhältlich. Nationaler und internationaler Führerschein sind bei Fahrten im Ausland mitzuführen.

Krankenversicherung

Bei der Gesundheit zu sparen, ist nie eine gute Idee, ganz besonders nicht im Ausland. Denn eine medizinische Behandlung – egal ob eine Operation oder andere Krankenhausleistungen – ist in vielen Ländern deutlich teurer als in Österreich und wird von der Krankenkasse nicht oder nur teilweise abgedeckt.

Mann spricht mit seiner Ärztin. Gut, dass er mit UNIQA auch bei medizinischen Notfällen im Ausland bestens versorgt ist.

Irrglaube 1: „Ich bin doch krankenversichert.“

Das Niveau der öffentlichen Gesundheitsversorgung ist vielen Ländern erheblich niedriger als bei uns. Eine Behandlung nach österreichischem Standard ist oft nicht möglich oder mit deutlich höheren Kosten verbunden. Gesetzliche Krankenversicherungen bezahlen Krankenhausbehandlungen in EU-Mitgliedsländern nur bei medizinischen Notfällen, alles andere ist vorab genehmigungspflichtig. Medizinische Behandlungen außerhalb der EU müssen Sie immer vorfinanzieren. Erst danach können Sie bei Ihrer österreichischen Krankenkasse um einen Kostenzuschuss ansuchen. Krankenrücktransporte werden von der Sozialversicherung nicht vergütet. Ist ein rascher Rücktransport nach Österreich notwendig, sind Kosten weit über 10.000 Euro keine Seltenheit.

Irrglaube 2: „Im Ausland reicht die e-card völlig aus.“

Die Rückseite der e-card gilt als "Europäische Krankenversicherungskarte" innerhalb der EU-Mitgliedstaaten, EWR-Staaten und der Schweiz. In der Praxis passiert es aber immer wieder, dass Krankenhäuser im Ausland diese Karte nicht akzeptieren. Das heißt, Sie müssen vorerst alles selbst bezahlen und tragen das Risiko, auf einem Teil der Kosten sitzen zu bleiben. Es kommt auch immer wieder vor, dass „Touristen“ ungefragt in Privatkrankenhäuser gebracht werden und danach enorm hohe Krankenhausrechnungen zahlen.

Irrglaube 3: „Es wird schon nichts passieren.“

Jeder 10. Urlauber auf Reisen erkrankt! Wenn Sie ein ganzes Jahr oder länger im Ausland verbringen, benötigen Sie daher vermutlich an irgendeinem Punkt ärztliche Versorgung. Schon ein einfacher Knochenbruch kann aber viel Geld kosten. Ist eine komplizierte Operation mit längerem Krankenhausaufenthalt nötig, muss man richtig tief in die Tasche greifen. So kostet etwa eine Gallenblasen-Operation in Singapur rund 11.000 Euro, eine Wirbelsäulen-Operation in Großbritannien rund 70.000 Euro.

Mit der Krankenversicherung für Auslandsaufenhalte  bietet Ihnen UNIQA optimalen Versicherungsschutz. Wir stehen in Kontakt mit Ihren Ärzten und dem Krankenhaus und erledigen die direkte Verrechnung. Bei Bedarf organisieren wir Ihren Rücktransport und bezahlen die Kosten.

Die Vorteile der UNIQA Krankenversicherung für Auslandsaufenthalte

  • Schneller und einfacher Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung im Ausland
  • Bei medizinischen Problemen einfach das UNIQA SOS-Service: +43 (0) 50677 670 anrufen. Ihre Ansprechpartner sprechen deutsch und sind rund um die Uhr für Sie da
  • Unkomplizierte Abwicklung – dort, wo es möglich ist, verrechnen wir alle Kosten direkt.
  • Partnerschaft mit Tyrol Air Ambulanz

Wir bieten Ihnen unterschiedliche Versicherungslösungen, abhängig von der Dauer des Auslandsaufenthaltes, dem Zielland und Ihrem individuellen Bedarf. Unsere Beraterin / unsere Berater ist gerne für Sie da und informiert Sie umfassend.