Brandverhütung - damit die Weihnachtszeit nicht in einer Katastrophe endet

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Teelichter, Duftlampen, Adventskränze, Christbaumbeleuchtung – Kerzen sind für die vorweihnachtliche Wohlfühlstimmung nicht wegzudenken. Die Brandgefahr wird dabei häufig unterschätzt – mit schwerwiegenden Folgen. 

Selbstverständlich müssen Sie nicht auf festlichen Kerzenschein verzichten – viele Brände lassen sich durch einfache Vorsichtsmaßnahmen vermeiden.


Haben Sie gewusst....

Teelichter, Kerzen und andere Arten des offenen Lichts und Feuers zählen zu den Brandursachen Nummer 1. Die durchschnittliche Schadenssumme dieser Zündquellen beträgt österreichweit 45,5 Millionen Euro pro Jahr.

Oft reicht eine kleine Unachtsamkeit, um ein Feuer zu entfachen. Es dauert nur 20 Sekunden, bis der Christbaum in Vollbrand steht. In ca. anderthalb Minuten kann bereits die Wohnung brennen. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt und zeigen Ihnen, wie Sie richtig reagieren, falls doch mal ein Feuer ausbricht.

Unsere Tipps zur Brandverhütung

1. Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt
    Gestecke und Christbäume können innerhalb weniger Sekunden abbrennen und einen Wohnungsbrand auslösen.

2. Halten Sie Adventkränze und Christbäume feucht

  • Besprühen Sie Adventkränze und Christbäume regelmäßig mit Wasser.
  • Sehr trockene Kränze sollten wegen der erhöhten Brandgefahr überhaupt nicht mehr angezündet werden.
  • Kaufen Sie den Christbaum so kurz wie möglich vor dem Fest und lagern Sie ihn kühl z.B. auf dem Balkon, um Austrocknung zu vermeiden.
  • Stellen Sie Christbäume oder Kränze nicht neben der Heizung oder Wärmequellen auf.

3. Vorsicht bei leicht brennbaren Materialien  

  • Stellen Sie Teelichter und Adventskränze nur auf nicht brennbare Unterlagen z.B. aus Glas, Blech oder Keramik.
  • Stecken Sie Christbaumkerzen in nicht brennbare Kerzenhalter.
  • Halten Sie zu Vorhängen einen Sicherheitsabstand von 50 cm.
  • Platzieren Sie die Christbaumkerzen nicht zu nahe an Zweigen oder Schmuck. Besonders gefährlich sind Papierschmuck oder Strohsterne. Der Abstand nach oben sollte mindestens 20 cm.
  • Lassen Sie die Fenster geschlossen um zu vermeiden, dass die Vorhänge über eine Kerzenflamme geweht werden.

4. Achtung beim Anzünden der Christbaumkerzen

  • Verwenden Sie einen stabilen Christbaumständer und stabile Kerzenhalterungen.
  • Zünden Sie die Kerzen beginnend von der Baumspitze von oben nach unten an. Beim Auslöschen genau umgekehrt.
  • Verwenden Sie keine Sternenspritzer. Die Funken sind unberechenbar und bergen ein besonders großes Brandrisiko.
  • Eine sicherere Alternative zu Wachskerzen sind LED-Christbaumkerzen oder LED-Lichterketten.

5. Lassen Sie bei Kinder und Haustiere besondere Vorsicht walten

  • Lassen Sie Kinder und Haustiere nie unbeaufsichtigt allein mit brennenden Kerzen. 
  • Ausgelassenes Spielen rund um offene Lichtquelle ist tabu, damit Kerzen oder der Christbaum nicht umgeworfen werden.
  •  Erklären Sie ihren Kindern die Gefahren und das richtige Verhalten im Brandfall.
  • Bewahren Sie Zünder und Feuerzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

6. Bringen Sie Rauchmelder an
    Im Brandfall zählt jede Sekunde. Rauchmelder sind zuverlässige, lebensrettende Sirenen und mit wenigen Handgriffen montiert.

7. Halten Sie Löschmittel parat

  • Stellen Sie einen Wasserkübel bereit – aber nicht unter oder hinter dem Baum, denn bei einem Brand ist dieser dann oft nicht
    mehr erreichbar.
  • Hand-Feuerlöscher sind noch effektiver als Wasser. Die richtige Handhabung ist auf jedem Feuerlöscher beschrieben und sollte
    durchgelesen werden, bevor es zu einem Notfall kommt.
  • Legen Sie am besten eine Löschdecke direkt unter den Christbaum.


Richtiges Verhalten im Brandfall

Alarmieren: Rufen Sie die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112, bevor Sie Flucht- oder Löschversuche wagen. Hier gilt: Lieber einmal zu oft anrufen, als zu spät.

Retten: Bringen Sie Ihre Familie/Mitbewohner in Sicherheit, warnen Sie auch gefährdete Nachbarn und helfen Sie Personen, die nicht alleine flüchten können. Denken Sie daran, dass die Gefahr nicht nur von den Flammen ausgeht. Eine Rauchgasvergiftung kann bereits nach wenigen Minuten tödlich sein.

Löschen: Falls die Flucht nicht mehr möglich oder der Brand noch klein ist, sollten Sie nach der Alarmierung der Feuerwehr selbständige Löschversuche starten. Viele Brände können im Anfangsstadium mit einem Feuerlöscher oder einer Löschdecke gelöscht oder zumindest eingedämmt werden. 


Ihr Versicherungsschutz bei Feuerschäden

Im Rahmen der UNIQA Haushaltsversicherung ist Ihr gesamter Wohnungsinhalt – von Malerei über Sanitäranlagen bis zu den Möbeln – vor Feuerschäden abgesichert.

Mit hochgelegten Füßen entspannt die Weihnachtszeit genießen

 Ihre Vorteile im Detail

  • Neupreis-Entschädigung: Wir ersetzen Ihre beschädigten Sachen zum Neuwert. Das sind jene Kosten, die der Gegenstand
    am Tag des Schadens neu kosten würde.
  • Ersatzwohnung: Je nach gewählter Variante erhalten Sie bis zu einem Jahr eine Ersatzwohnung im Wert von bis zu 15.000 Euro.
  • Grobe Fahrlässigkeit: "Hoppalas" passieren oft schneller als man denkt. Auch in diesen Fällen sind Sie abgesichert. 
  • 24 Stunden Notfallservice: Im Ernstfall organisieren wir mit dem Zuhause PLUS24service Hilfe –  vom Handwerker bis zur psychologischen Betreuung. 
     



Quellen:
Brandschadenstatistik der österreichischen Brandverhütungsstellen/Kuratorium für Verkehrssicherheit https://www.kfv.at/presse/presseaussendungen/presseaussendung/artikel/wohnungsbraende-gefaehrliche-mythen-und-haeufige-brandursachen/
Kuratorium für Verkehrssicherheit https://www.kfv.at/en/presse/presseaussendungen/presseaussendung/artikel/kfv-warnung-vor-christbaumbraenden/